#59: Zusammenspiel Herz und Gehirn

Shownotes

Wie hängt unser Herz mit unserem Kopf zusammen? Neue wissenschaftliche Untersuchungen decken faszinierende Verbindungen zwischen unserem Herz-Kreislauf-System und der mentalen Gesundheit auf. Herz und Hirn sind vielleicht enger verknüpft als gedacht und formen zusammen unsere geistigen Zustände. Ein Blick in die aktuelle Forschung verspricht spannende Erkenntnisse, die medizinische Ansätze revolutionieren können. Lassen wir das Herz mitdenken und fühlen – das könnte bedeutsame Auswirkungen auf Prävention und Therapie haben! Die neue Folge von Gehirn einfach erklärt mit Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia und Moderatorin Katrin Wachauer.

Transkript anzeigen

00:00:01: Gehirn einfacher Klärz, der Podcast für alle mit Köpfchen.

00:00:05: Herzlich willkommen, schön, dass ihr mit dabei seid.

00:00:08: Mein Name ist Katrin Wachauer, ich bin Moderatorin, Podcasterin.

00:00:12: Mein Name ist Manuela Matschadania und ich bin Nahrwissenschaftlerin.

00:00:16: Und wir sitzen uns heute nicht gegenüber.

00:00:19: Leider, wir haben keinen passenden Termin gefunden.

00:00:22: Manuela, wo bist du gerade?

00:00:23: Weit weg.

00:00:24: Weit, weit weg.

00:00:26: Aber wir sind zumindest über das Telefon miteinander verbunden, um eine Folge aufzunehmen für euch quasi.

00:00:33: Und bevor wir reingehen ins Thema, wir haben viel zu besprechen.

00:00:38: Du hast einerseits einen ganz wichtigen Vortrag.

00:00:41: Ja, ich habe ... ein Anliegen und zwar gemeinsam mit der Oberösterreicherin haben wir einen Benizvitz Vortrag geplant zugunsten der Nonnen von Goldenstein am einundzwanzigsten Jänner, sechsundzwanzig in Steirermüll.

00:00:58: und zugunsten der Nonnen ist gemeint, wir nehmen gar kein Geld Für uns ein, sondern jede Euro, der in den Karten steckt, wird den Nonnen weitergegeben.

00:01:15: Und ich möchte alle recht herzlich einladen, zu diesem Vortrag zu kommen.

00:01:21: Es geht um Liebe im Gehirn.

00:01:24: Alle möglichen Mechanismen vom Liebling Gehirn.

00:01:27: Da haben wir auch schon ein Podcast-Folge dazu gemacht.

00:01:29: Ich glaube, es war Podcast-Folge Nummer vier, ganz am Anfang.

00:01:34: Schon wieder.

00:01:35: Ja, über zwei Jahre eigentlich, zwei Jahre her, Wahnsinn.

00:01:39: Und du bist ja in nächster Zeit auch dann nach dem Vortrag auch weit weit weg, also bei diesem Vortrag kann man dich live sehen.

00:01:45: Wie kommt man zu Korten?

00:01:48: Man kann sich bei der Oberösterreicherin einloggen in die Homepage und dann wird man zum Buchungssystem weitergeleitet.

00:01:57: Okay, ja spannend.

00:02:00: Und nach dem Vortrag bist du auch weit weit weg hier.

00:02:02: Deswegen wird es dann ein paar Wochen keine neue Folge geben von Gehirn.

00:02:07: Einfach erklärt.

00:02:08: Deswegen bemühen wir uns heute ganz besonders.

00:02:13: Wir

00:02:14: bemühen uns immer sowieso und sprechen heute über ein ganz spannendes Thema.

00:02:20: Wir widmen uns quasi dem Herzen der aktuellen Forschung.

00:02:24: Und

00:02:25: fragen nach, schauen nach, ob das Herz mehr kann, quasi als noch Pumpen, sondern ob es auch mitdenken kann.

00:02:35: Da gibt's Manuela einen ganz aktuellen Artikel dazu.

00:02:38: Wo hast du denn her?

00:02:39: Wo ist er drinnen?

00:02:41: Ja, ich habe kürzlich mit einem Kollegen in Leipzig zu tun gehabt und habe die Homepage aufgemacht von Max Brandt Institut.

00:02:51: um seine E-Mail-Adresse rauszusuchen.

00:02:56: Und dann ist mir eine Pressemitteilung untergekommen von einem Artikel aus Trends in Neuroscience, den Sie dort geschrieben und publiziert haben.

00:03:09: Und ich finde dieses Thema ganz, ganz toll, denn... Es geht darum, dass das Herz mit dem Gehirn kommuniziert.

00:03:19: Und bis jetzt hat sich niemand getraut, das zu sagen, obwohl es genug Evidenz dafür gibt, dass das Herz nicht nur eine Pumpe ist.

00:03:29: Und ich finde es ganz interessant, dass die Alltagssprache sagt, also ich fühle mit dem Herzen.

00:03:42: Und das Gefühl, mein Herz ist voller Gefühl und so weiter.

00:03:47: Das Fühlen hat man in unserer Alltagssprache sozusagen dem Herzen zugesprochen.

00:03:57: Und das Denken, den Gehirn.

00:03:59: Man sagt ja auch Hör auf den Herz oder in die Richtung.

00:04:01: Genau,

00:04:03: genau.

00:04:03: Also all das, was Gefühl ist, hat sozusagen das Herz zu erledigen und alles, was denken ist, hat das Gehirn.

00:04:14: Ja, ich würde sagen, in dem Artikel geht es quasi darum, wie Herz, Kreislauf und Gehirn Funktionen miteinander verwoben sind, wie die zusammenspielen quasi.

00:04:24: Was macht der Artikel?

00:04:27: Im Artikel wird darauf eingegangen, dass entgegen dem, was die Neurowissenschaft bis jetzt behauptet, dass die Gefühle nicht ausschließlich eine Sache des Gehirns sind.

00:04:43: Und das ist auch etwas, das ich viele Jahre erklärt habe, eben in diese Richtung.

00:04:48: Also das Herz ist praktisch nur eine Blutpumpe, habe ich auch immer mehr oder weniger behauptet.

00:04:56: Und jetzt kommt der Arnovillenreister.

00:04:59: Das ist der Chef der Neurologie.

00:05:03: In Leipzig ist auch zeitweise Direktor des Instituts, also der ist schon über zwanzig Jahre dort.

00:05:09: Er war schon dort, wie ich auch dort war.

00:05:12: Und er ist ein brillanter Wissenschaftler und arbeitet in allen möglichen Richtungen mit ganz vielen Leuten zusammen.

00:05:19: Und jetzt, nachdem er sich ein ganzes Leben beobachtet hat als Arzt, dass Menschen, die ein Problem mit dem Fühlen haben, auch oft ein Problem mit der Psyche.

00:05:32: Und Menschen, die ein Problem mit der Psyche haben, haben auch oft ein Problem mit dem Herzchen, z.B.

00:05:38: Herzstörungen.

00:05:40: Oder sie haben auch Depressionen, das kann auch sein.

00:05:46: Oder sie haben Herzgereißlauferkrankungen.

00:05:49: Jetzt hat er sich hingesetzt mit Hilfe von zwei Mitarbeitern und hat eben diesen Artikel geschrieben und dann finde ich es sehr, sehr gelungen.

00:05:57: Es ist spannend.

00:05:59: Was haben Sie da genau untersucht?

00:06:01: Was haben Sie da genau gemacht?

00:06:02: Wie haben Sie das herausgefunden?

00:06:07: Das ist ein Opinion Paper.

00:06:09: Das ist ein Meinungsartikel.

00:06:12: Und zwar nehmen Sie jetzt nicht ein Datensatz her und behaupten etwas aufgrund der Statistik.

00:06:19: Statistischen Analyse, die sie dazu gemacht haben, sondern sie beobachten die sogenannten Brain-Body-States.

00:06:27: Das heißt, die Gehirnkörperzustände.

00:06:31: Und das sind Zustände, in denen körperliche Parameter, also Blutdruck, Herzfrequenz, aber auch Hormone gemeinsam mit Aktivitätenmustern in Gehirn auftreten.

00:06:48: Also, wenn ich jetzt depressiv bin, also im Gehirn bin ich depressiv, dann kann es sein, dass ich eine gewisse Herzvergrenzung so habe, dass ich einen hohen Blutdruck womöglich habe und dass meine Hormone vielleicht verändert sind.

00:07:08: Und sie haben aufgrund anderer Forschungsarbeiten festgestellt, dass es diese Brain-Body-States gibt.

00:07:16: Also ein gewisser Mustergrund muss dann gehen, die zusammengehen, immer zusammengehen, mit Blutdruck, Herz, Frequenz und Hormone.

00:07:27: Brain-Body-States.

00:07:30: Welche Zustände gibt es denn jetzt?

00:07:33: Also Sie haben drei verschiedene beschrieben.

00:07:39: Sie haben Micro-States, also Mikro-Synden, sind kurzfristige Muster, wie zum Beispiel einzelne Emotionen.

00:07:49: Und jetzt, wenn man das auf ein Beispiel übertragen will, ja, ich sehe einen Menschen, den ich mag, ja, da habe ich diese positive Emotionen, diese einzelne positive Emotionen und mein Gehirn vieles draus, zum Beispiel Dopamin oder andere Substanzen, die sozusagen die Freude zum Ausdruck bringen.

00:08:13: Und es kann sein, zum Beispiel, also nehmen wir das Beispiel Verlitttheit, ja, jeder Mensch, weil das sind zum Beispiel die, die gerne hast, das weiß ich.

00:08:23: Was hast du gesagt?

00:08:27: Ich habe mich gewundert, dass ich jetzt nicht die Frage komme.

00:08:32: Also, Verliebtheit, du siehst einen Menschen, auf dem du stellst und jetzt kriegst du Herzklopfen.

00:08:39: Was hat das Herz, damit zu tun, dass du einen Menschen siehst, der dir zum Beispiel gut gefällt?

00:08:45: nur?

00:08:45: Oder Blick, Kontakt, irgendwo, beim Sorten, ja?

00:08:49: Ja.

00:08:50: Ich meine, es ist vielleicht nur eine optische Wahrnehmung, aber die löst aus eine optische Wahrnehmung, die ins Gehirn geht.

00:08:59: Aber gleichzeitig meldet sich das Herz.

00:09:02: Und das ist ein Mikrozustand.

00:09:06: Das sind so einzelne Vorfälle, sagen wir, wo eben diese Kupplung startfindet.

00:09:15: Dann sprechen die Wissenschaftler in diesem Artikel von Meso-States.

00:09:21: Meso ist die Mitte, also mittlere Zustände, also das heißt die Mikro, dann kommen die mittleren Zustände.

00:09:28: Und die entwickeln sich über einen längeren Zeitraum.

00:09:32: Es können Stunden sein, es können Tage sein.

00:09:35: Und das ist sehr gut zu beobachten, am Beispiel Stress.

00:09:39: Nehmen wir an, im Arbeitsbereich sagt eine Person, der wir gegenüber nicht negativ eingestellt sind.

00:09:51: Aber es kann sein, dass dieser Person etwas sagt, vielleicht nur ein Wort am Ende von einem Satz, das uns... wenn wir auffällt, also negativ auffällt.

00:10:01: Zuerst ist ein Mikrozustand, also fällt uns negativ auf.

00:10:06: Kann aber sein, dass diese negative Stimmung auch im nächsten Gespräch auftaucht.

00:10:15: Und dann beim dritten Mal erwarten wir schon, dass diese Person sich jetzt wieder negativ äußert.

00:10:24: einer gewissen zeit und es ist natürlich abhängig von der jeweiligen person entwickelt sich das zum einem stresszustand und dieser stress ist das was man sozusagen dann als grundlage hat in der interaktion mit mit der jeweiligen person.

00:10:42: das ist der meso zustande.

00:10:44: der mittlere zustande muss aber nicht stress sein.

00:10:47: es kann auch ein positives ist okay.

00:10:52: Und dann die dritte Stufe ist das, was die macro state, also macro Zustand, der große Zustand ist und kann länger, also wesentlich länger als stunden Tage oder Wochen dauern.

00:11:10: und dann manifestiert sich dieser Zustand, der natürlich Gehirn und Herz verbunden hat.

00:11:18: Irgendwann mal äußerlich als mit einem körperlichen Zustand, der negativ ist.

00:11:28: Sprich Bluthochdruck, wenn man nicht mehr runterkriegt, oder Depression, oder andere körperliche Erkrankungen.

00:11:36: Okay.

00:11:38: Mico, Meso und Marco quasi.

00:11:42: Und was bringen diese Erkenntnisse jetzt?

00:11:45: Also was bringt uns oder den Forschern oder den Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen diese Erkenntnisse über diese drei Stufenstadien?

00:11:55: Genau, das ist eben das, was sehr interessant ist, weil das kann ein Paradigmenwechsel bedeuten in der Medizin.

00:12:03: Weil früher, also sagen wir so, wir sind gewohnt, dass wir medizinisch, also ich fühle mich komisch, geht zum Arzt und das stellt fest.

00:12:11: Ich habe einen viel zu hohen Blutdurchdruck.

00:12:14: Ich bin übrigens kürzlich dort gewesen und habe gesagt, kannst du überhaupt damit leben?

00:12:18: Ich habe einen extremen Niedrigen.

00:12:19: Ich sagte, in der Früh wird es dir nie schlechter darf, das sagst du.

00:12:24: Ja, das ist positiv für mich.

00:12:26: Das wird jetzt darauf zurück, dass ich zum Sport treibe.

00:12:31: Ja, also können wir euch da mal zurück.

00:12:35: Ich gehe zum Arzt und unterstellt fest, dass ich einen... hohen Blutdruck habe.

00:12:42: Jetzt ist es so, dass die Schulmedizin meistens ein Mittel verschreibt, damit dieser Blutdruck gesenkt wird.

00:12:50: Es wird nicht darauf geschaut, warum dieser Blutdruck entsteht.

00:12:57: Und jetzt wissen wir aber auch, dass es die psychosomatische Medizin auch gibt.

00:13:03: Es sind manche Ärzte, die sich darauf spezensieren.

00:13:07: Sie sehen, dass körperliche Erkrankungen als Folge psychischer Störungen sind.

00:13:15: Zum Beispiel etwas, was die Psychosomatik sagt, ist, dass Depressionen die Krebs führen kann.

00:13:21: Und das ist auch etwas, das ich auch in meinen Vorträgen öfters erklärt habe, dass, wenn ich depressiv bin, sehr viel Cortisol-Ausfüttung habe.

00:13:31: Das ist stressam und Cortisol.

00:13:34: und dass sich Gottessohn epigenetisch auswirkt.

00:13:38: Also kann diese bösen Krebsgene einschalten.

00:13:42: Das habe ich auch in meinen Büchern ein bisschen erklärt.

00:13:45: Das ist ein total plausibler Ansatz, dass wir nicht depressiv sein sollen, denn früher oder später erwischt uns was Gröberes.

00:13:56: Aber auch diese Psychosomatik erklärt auch den umgekehrten Vorgang.

00:14:01: Zum Beispiel, wenn ich jetzt Krebs habe, Nicht jeder Krebs ist psychosomatisch bedingt.

00:14:08: Es kann sein, dass ich in einer Umgebung lebe mit einer extrem schlechten Luftqualität, wenn jemand von unseren Zuhörerinnen und Zuhörer mal in Asien gewesen ist.

00:14:20: Ich war in Vietnam, in diesen Großflächen, da kannst du die Luft gar nicht atmen.

00:14:25: Also du hast das Gefühl, du atmest, warte.

00:14:32: Jetzt ist es so, wenn ich in so einer Umgebung lebe, dass mich sehr wohl ein Lungenkrebs erwischen kann, auch ohne zu rauchen und ohne depressiv zu sein.

00:14:40: Und aus den Lungenkrebs kann ich aber auch eine psychische Erkrankung entwicklen, dass ich zum Beispiel depressiv werde.

00:14:48: Das heißt also, die Psychosomatik erklärt beide Richtungen, dass von einer psychischen Störung eine körperliche Störung entstehen kann und umgekehrt aber auch von der körperlichen in die psychischen.

00:15:02: Und jetzt ist es aber so, dass diese Erkenntnisse dazu führen, dass es nicht diese Richtungen mehr gibt,

00:15:16: sondern

00:15:18: die Verzahlung sozusagen zwischen Körper, also zwischen Herz und Hirn, die Grundlage unsere Gesundheit und dann auch unsere Erkrankung darstellt.

00:15:32: Das heißt das ganze... Das

00:15:33: hat die Medizin noch nie wirklich gesagt.

00:15:36: Das heißt das ganze so gesamtheitlich darstellen quasi und sich anschauen.

00:15:42: Ganz genau.

00:15:43: Und man geht zurück.

00:15:44: Es ist so interessant, ja?

00:15:46: Ja.

00:15:46: Weil ich arbeite in meinem Bereich Gedächtnis.

00:15:50: Ja.

00:15:51: Gedächtnis für Sprache.

00:15:54: Seit dreißig Jahren sage ich... und ich habe es auch wissenschaftlich belegt, aber es kommt nicht an in der Praxis.

00:16:02: Sag ich, Lernen ist nicht eine Sache rein des Gehirns, ich setze mich hin um Büffle, sondern Lernen ist eine Sache mit allen Sinnen und mit dem Körper.

00:16:14: Und deswegen heißt es, ich bin eine Vertreterin des Embodiments.

00:16:20: Im Embodiment heißt es diese ganz starke Verbindung Körper und Geist.

00:16:26: Und jetzt können wir sagen, Körper, Geist und Gefühl sind eine Einheit.

00:16:33: Und aufgrund dessen ist natürlich dann auch so, dass die Therapieansätze in der Medizin diese drei Zustände berücksichtigen.

00:16:46: Und man dann die Ursache sucht und dann schaut, inwiefern die Ursache in dem Mikrozustand oder mittleren Zustand, also Meso- und Makrozustand, zur Erkrankung führt.

00:17:02: Ja, genau.

00:17:04: Also so kurzfristige Zustände.

00:17:06: Wie beeinflussen die dann auch quasi so langfristige, gesundheitliche Zustände?

00:17:12: Naja.

00:17:13: Ja, schwierig, oder?

00:17:16: Naja, also es ist nicht so schwierig.

00:17:21: Ich habe vor ein paar Tagen mit einer Freundin gesprochen, die einen Notkaiserschnitt erlebt hat.

00:17:29: Und sie hat gesagt, sie hat mit einer anderen Frau darüber gesprochen und es ist dieses Wort gefallen, Notkaiserschnitt.

00:17:37: Und sie hat gesagt, also meine Freundin hat gesagt, sie hat auf das Wort Herzklopfen.

00:17:46: Das heißt, das ist ein Wort, das gesagt wird.

00:17:51: ein Wort, das im Gehirn verarbeitet wird und von löste dieses Wort zu viel Stress aus, dass das Herz anfängt schneller zu punkten.

00:18:01: Das heißt eine evolutionäre Reaktion, ihr Beizuführen, die aus Überleben hindeutet, ist unglaublich eigentlich.

00:18:13: Wenn wir zum Beispiel wahrnehmen, dass uns jemand so kurzfristig so in so einem Gefühl versetzt, dass wir das ernst nehmen müssen und nicht nur so, wie es oft notwendig ist, dass wir uns zuerst einmal unter den Tisch gehen und beim nächsten Mal vielleicht wieder unter den Tisch und nochmal unter den Tisch, aber wir dann zum Abgehen und wir sagen ja, wir fühlen uns komisch und da sagt uns, wir haben hohen Mutdruck, dass wir vielleicht anfangen, vielleicht gemeinsam mit den Ärzten in der Zukunft, diese Dinge zu überlegen.

00:18:47: Weil wenn das nicht, also wenn dieses Gefühl, dass das kurzfristig auftreten kann, nicht ernst genommen wird, dann kann es sein, dass sich chronische Stress draus ergibt.

00:19:01: Das ist dann ein Microstate.

00:19:04: Microstate

00:19:06: löst alles möglich aus.

00:19:07: Das

00:19:07: heißt immer so immer ein bisschen so der Ursache auf den Grund gehen.

00:19:12: Richtig.

00:19:12: Ja, herausfinden.

00:19:16: Ja,

00:19:17: herausfinden, woher kommt dieser Stress, oder?

00:19:20: Und dann versuchen diese Stressoren zu beseitigen.

00:19:24: Genau, genau.

00:19:25: Damit der

00:19:26: Körper sagt, du es auch.

00:19:28: Ja, wir merken das ja eh, oder?

00:19:30: Wenn wir uns aufregen oder wenn man so stresst, ja.

00:19:33: Richtig, weil es gibt nämlich auch ein interessantes Wort, der das in diesem Artikel immer wieder Der Mechanismus der Intero-Zeption.

00:19:47: Früher hat man gesagt Pro-Prio-Zeption.

00:19:50: Das heißt, Pro-Prio ist selbst.

00:19:53: Und Zeption hat man gemeint die Wahrnehmung.

00:19:56: Und die Intero... Seption ist die Wahrnehmung innerer Zustände, eigener Körperzustände.

00:20:04: Zum Beispiel, wenn ich mich darüber aufrege, was meine Kollegin, mein Kollege gesagt hat, oder mein Partner und ich kriege dieses Herzklopfen, dann sagt mir der Körper sofort, dass ich in so einem Mikrozustand drinnen bin.

00:20:20: Das ist wahrzunehmen, weil diese Verbindung.

00:20:23: interessanterweise hat das Herz auch Nervenzellen.

00:20:27: Ja, ich finde es so genial.

00:20:29: Den armen Herz haben wir bis jetzt zugestritten.

00:20:34: Zu klopfen, die Bomben.

00:20:35: Genau, wo Blut rupt.

00:20:39: Dabei

00:20:39: hat das Herz so ganz seine Verbindungen zum Gehirn.

00:20:44: Die zwei arbeiten zusammen, ja.

00:20:46: Es ist unglaublich, dass das Jahr ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh,

00:20:57: ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Äh,

00:21:03: ... Äh, ... Äh, ... Äh, ... Richtig.

00:21:06: Und es kommt dazu, dass die Schulmedizin sehr stark ist und sehr traditionell eingestellt ist.

00:21:13: All das, was mit Psycho zu tun hat, wird oft im medizinischen Kreisen belächelt.

00:21:19: Okay.

00:21:20: Man hat diese Vorstellung, der Körper ist so ein Baugastensystem und wenn da ein Teil spinnt, dann hat man irgendetwas da zum herrlichen oder zum ganz reparieren oder zum austauschen, zum Beispiel Brotesen etc.

00:21:39: und das aber zum Beispiel eine Fehlstellung im Knie von einer Fehlstellung im Rücken kommen kann.

00:21:46: Von dieser Fehlstellung im Rücken von einem psychischen Problem kommen, das ist bis jetzt nicht durchgedrungen und deswegen ist diese Atmik so wichtig.

00:21:56: von einem Mediziner und so wichtig, dass ein Mediziner das schreibt, damit sich hoffen sich auch diese Einstellung durchsetzt.

00:22:08: Ja, also wirklich so dieses ganzheitliche Denken.

00:22:10: Aber man kennt das ja auch ein bisschen von sich selbst, finde ich, wenn man zum Beispiel über Probleme redet und dann geht es einem besser, psychisch, dann geht es einem ja körperlich auch gleich irgendwie gefühlt besser.

00:22:24: Weißt du, was ich meine?

00:22:27: Deswegen geht man auch zum Psychotherapeut.

00:22:35: Das Reden darüber, dass ich sozusagen Luft machen, in dem man spricht, das hilft natürlich und es wird aber auch suggeriert.

00:22:45: Man soll Strategien finden, um mit dem Problem zu leben.

00:22:49: Und das ist jetzt meine persönliche Meinung.

00:22:51: Das habe ich auch im Wellness für das Gehirn zum Ausdruck gebracht, schläftlich.

00:22:56: Es ist nicht eine Meinung des letzten Augenblickes.

00:23:00: Oft ist es so, wenn unser Körper das sagt und uns beschäftigt die Sache vielleicht auch länger als das kurze Gespräch, dann ... muss man tatsächlich auch handeln und diese Zustände verändern, denn wir riskieren, indem wir drüber sprechen und viel sprechen und noch einmal sprechen, dass sich am Zustand wahrscheinlich nichts ändert und dass wir letztendlich in diesen Meso-Zustand und dann in den Marco-Zustand kommen.

00:23:32: Weil oft hilft es nicht, dass ich mit meiner Freundin oder mit dem Therapeuten drüber spreche oder ich nicht zu wenig, wenn im Inneren wir die Sicherheit haben, dass diese Person entweder etwas gegen uns sagt oder tut oder machen wird, oder dass wir einfach mit dem nicht leben können.

00:23:49: Okay, das heißt ja diesen Stressor beseitigen, aber hin und wieder tut es ja einfach gut, diese Wut ein bisschen, wie kann man sagen, Raum zu geben oder das Ganze loszuwerden?

00:24:02: Natürlich, natürlich.

00:24:04: Also das Ganze, ja bitte.

00:24:07: Aber das vielleicht auch noch wichtig ist, ja, weil viele werden sich fragen.

00:24:12: Wo kommt denn das überhaupt her?

00:24:14: Dass wir Zücher und Körper voneinander getrennt sind.

00:24:21: Weil das ist auch etwas...

00:24:23: Ja, diese Schulmedizin, wie du gesagt hast, oder so.

00:24:27: Wo kommt das her überhaupt?

00:24:29: Dass die Schulmedizin diese gefestigte Meinung verdreht.

00:24:34: Also, Manuela, wo kommt das her?

00:24:38: Katja, weißt du das, wo das herkommt?

00:24:41: Das ist vermutlich von ganz, ganz früher, oder?

00:24:43: Philosophen, keine Ahnung.

00:24:46: Richtig, richtig, richtig.

00:24:48: Also, ich glaube, da haben wir das noch nicht in einem Podcast schon besprochen.

00:24:52: Ja, ich habe nicht.

00:24:55: Also, wir hatten im achtzehnten Jahrhundert einen Philosophen, René Descartes, der hatte in seiner ganz wichtigen, in seiner ganz wichtigen Handlung Die Discours de la Métogue, war ein Sitzhundert, jetzt möchte ich nachschauen, sechsunfünfzig, glaube ich, aber ich bin mir nicht sicher.

00:25:16: Ja, hat er gesagt, der Körper ist lediglich ein Behälter für die Organe.

00:25:25: Und der Geist sei eine Entität, die ungreifbar ist, die sozusagen fast im Raum fwebt.

00:25:36: Und so... hat sich sozusagen diese Trennung etabliert.

00:25:42: körper und gereist sind zwei solig verschiedene entitäten.

00:25:48: und und das ist übernommen worden überall in der fula man sagt konzentriert dich bleibt sitzen konzentriert dich lernen.

00:25:57: Ja,

00:25:57: als ob das Lernen

00:25:58: nur eine Sache des Geistes wäre.

00:26:01: Man weiß aber, dass, wenn ein Kind zum Beispiel experimentiert an etwas, wenn man den Kind ein Mikroskop gibt und sagt, schau dir jetzt, was ich diesen Gärm an oder schau dir den Sauerteig an und schau, was drinnen ist im Bergenzglas.

00:26:27: Weiß man, dass das Kind sicher besser lernt, als wenn sich das Kind hinsetzt und durch den Buch diese Kenntnisse trocken, versuchen zu merken.

00:26:36: Das heißt, Lernen ist mitunter auch Erfahrung.

00:26:41: Und das heißt, Lernen findet statt nicht nur mit den Augen und mit den Ohren, sondern mit allen Sinnen und mit Hilfe der Motorik.

00:26:51: Kann ich auch was schwerer anbelassen.

00:26:55: Und das kommt von dieser René Descartes, auch dieser Trennung in der Medizin.

00:26:59: Leider geht das.

00:27:01: Ja, aber du bist ja auch quasi dafür, dass man Frennsprache lernt mit körperlichen Bewegungen zum Beispiel.

00:27:10: Das ist ja auch was, was wir uns mitnehmen können aus dieser Folge im Prinzip für unseren Alltag.

00:27:15: Wenn wir was lernen, dann macht das mit dem ganzen Körper so in die Richtung.

00:27:20: Ja sicher.

00:27:22: Und aber auch, dass man jetzt weiß, dass das Herz wesentlich beteiligt ist am Denken.

00:27:33: Das ist neu.

00:27:34: Dass der Körper am Lernen beteiligt ist, ist nicht neu.

00:27:38: Aber dass das Herz am Denken und tatsächlich auch am Fühlen und an all diesen körperlichen Reaktionen beteiligt ist in der Interaktion mit den Millionen.

00:27:49: Das ist das, was total spannend ist für mich.

00:27:53: Und auch wenn ich ein körperliches Problem habe, dann soll ich das Ganze mir überlegen, woher könnte dieses Problem auch kommen oder auch in die Richtung das Ganze ganzheitlich sehen.

00:28:03: Genau, das läuft dann hinaus.

00:28:05: Also dass wir tatsächlich die Botschaften des Körpers, ob sie jetzt ein Herz klopfen ist, positiv oder negativ verart, oder einen langen Anhalter der Stress mit Gewissen, Ähm, ja, Symptomen wie Schlaflosigkeit oder so, dass wir es ernst nehmen.

00:28:25: Der Körper will uns tatsächlich was sagen und wenn wir nicht zuhören, erkrankt

00:28:30: er.

00:28:31: Wir hoffen natürlich, dass wir allen Hörerinnen und Hörern auch Herzklopfen bescheren oder ein positives Herzklopfen.

00:28:38: Wir hoffen, ja.

00:28:39: Wir hoffen, dass wir einfach ein paar Gedanken sozusagen jetzt ausgelöst haben, warum sich vielleicht erst das eine oder das andere mal ins Platz kriegen.

00:28:49: Ja.

00:28:50: Ja, das war unsere Folge.

00:28:51: Thema Herz und Gehirn und ihr Zusammenspiel.

00:28:55: Es war sehr spannend, Manuela.

00:28:57: Vielen Dank für deinen Input, deine Expertise.

00:29:01: Dankeschön.

00:29:02: Und ja, jetzt gibt es ein Zertal keinen Podcast, weil du weit, weit weg bist.

00:29:06: Wir freuen uns natürlich, wenn du wieder zurück bist und wir wieder gemeinsam aufnehmen und uns wieder dem Gehirn widmen.

00:29:15: Genau, genau.

00:29:16: Und vielleicht komme ich mit neuen interessanten Themen.

00:29:19: Ganz bestimmt.

00:29:21: Ganz bestimmt.

00:29:22: Wir freuen uns darauf und sagen vielen Dank fürs Zuhören.

00:29:27: Ich sage auch Danke und wir freuen uns über gute Bewertungen und über eventuell auch Anregungen, was euch interessieren würde.

00:29:40: Gerne uns einfach auf Instagram schreiben und bis bald.

00:29:44: Vielen Dank.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.