#60: Jung hält Jung - Enkelbetreuung hält geistig fitter
Shownotes
Oma + Opa + Enkelkind = ganz viel Liebe und super für das Gehirn. Aktuelle Studien zeigen, dass regelmäßige Zeit mit den Enkeln nicht nur emotional bereichert, sondern auch das Gehirn fit hält und den geistigen Abbau bremsen kann. Warum Nähe zwischen den Generationen unser Denken stärkt, was genau dabei im Kopf passiert und weshalb vor allem Großmütter besonders profitieren – darüber sprechen wir in "Gehirn einfach erklär".
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00:00:01: Gehirn einfach erklärt.
00:00:03: Der Podcast für alle mit Köpfchen.
00:00:05: Herzlich willkommen.
00:00:06: Schön, dass ihr mit dabei seid.
00:00:08: Mein Name ist Katrin Wachauer.
00:00:09: Ich bin Moderatorin, Podcasterin.
00:00:12: Und
00:00:13: mein Name ist Manuela Maschidania und ich bin Eurowissenschaftlerin.
00:00:16: Du bist die Innenseiterin, was in Eurowissenschaften angeht.
00:00:19: Ich bin die Outsiderin.
00:00:21: Und wir sprechen heute über die Großeltern.
00:00:24: Oma und Opa-Zeit ist ja generell die schönste Zeit, wenn man sich so ein bisschen zurück erinnert an seine Kindheit.
00:00:30: Und ich habe das Glück, ich habe immer noch, also von einer Seite, von der Papas Seite, Oma und Opa.
00:00:36: Die Pipsel Oma und den Günter Opa quasi.
00:00:39: Und ich verbringe immer noch so gerne Zeit mit denen.
00:00:43: Manuela, deine Großeltern, was sind so deine Erinnerungen?
00:00:47: Ich habe leider nur eine Oma gekannt, alle anderen waren schon tot aus verschiedenen Gründen.
00:00:53: Die Nonna Irene und ihr habe ich auch das letzte Buch geschenkt und sie hat mich auf ihre ganz besondere Weise geprägt und ich glaube ich habe auch viel von ihrem Charakter.
00:01:06: Aber wir wollen jetzt nicht über unsere Großeltern sprechen, wir wollen darüber sprechen.
00:01:12: wie die Interaktion Großeltern enkeln, das Gehirn der Großeltern Veralterung schützt.
00:01:22: Ja, genau.
00:01:23: Das sollten wir
00:01:23: doch besprechen, oder?
00:01:24: Ja,
00:01:25: generell ist es ja eine Win-win-Situation für die Enkelkinder, für die Großeltern, wenn sie gemeinsam Tag miteinander verbringen.
00:01:32: Und wir haben es jetzt schwarz auf weiß, also wenn Oma und Opa auf die Enkel aufpassen, dann bleiben sie geistig länger fit.
00:01:41: Das hat jetzt eine Studie ergeben, also eine von der niederländischen Tilburg Universität, eine Studie.
00:01:49: Und Manuela, da hast du die Studie genauer angesehen jetzt im Vorfeld.
00:01:53: Was ist das für eine Studie?
00:01:55: So ganz ist es nicht.
00:01:57: Diese Enthusiasmus, ja, dass die Interaktion Großeltern einkeln, all das bewirkt.
00:02:06: Ich meine, den Enthusiasmus möchte ich auch teilen, aber wir reden vom Wissenschaftler.
00:02:10: Und diese Studie der Universität Thielburg in Zusammenarbeit mit dem Karolinska-Institut in Stockholm, das ist wahrscheinlich die prominenteste.
00:02:23: Uni in Schweden hat eben diese Interaktion untersucht bei älteren, große Eltern in Schweden, weil sie haben nämlich Datenbanken, die zugänglich sind, diese Gesundheitsdatenbanken und dann können Forscher eben diese Daten verarbeiten.
00:02:47: Und jetzt ist es so, die haben zuerst mal, also zwölf Jahre lang hat diese Studie gedauert.
00:02:54: Und sie haben sich angeschaut, wiefern der regelmäßige Kontakt mit den Enkeln die geistige Leistungsfähigkeit erhalten hat.
00:03:04: Und sie haben zwei Modalitäten der Interaktion angeschaut, also die Enkeln persönlich treffen.
00:03:11: oder telefonieren, schreiben E-Mails und so weiter, also die elektronische Interaktion.
00:03:18: Also das eine ist die persönliche Echte und das eben über zwölf Jahre.
00:03:25: Die haben die geistige Fitness gemessen und dabei wird eine Testbatterie durchgeführt, die folgende Tests enthält, also Gedächtnistest.
00:03:39: episodisches Gedächtnis.
00:03:40: Das heißt, man lässt die Person an eine Begebenheit erinnern.
00:03:47: Wann hat das stattgefunden?
00:03:49: Wie war das?
00:03:50: Und so weiter mit ein paar Details.
00:03:52: Dann gibt es ein Test, der perceptuelle Geschwindigkeit ist.
00:04:00: Das heißt Wahrnehmung.
00:04:03: die schnelle Wahrnehmung, zum Beispiel vom Buchstaben.
00:04:07: Es laufen wir am Büchschirm Buchstaben, zum Beispiel A, A, A und dann kommt ein F und dann A, A, A weiter und sie müssen dann einen Knopf drücken, wenn sie eine Abweichung feststellen.
00:04:19: Dann gibt es das sogenannte semantische Gedächtnis.
00:04:25: Das ist das Gedächtnis über all das, was uns umgibt.
00:04:33: Wo sind die Alpen?
00:04:35: Wie heißt die Hauptstadt Österreichs?
00:04:38: und so weiter?
00:04:40: Und dann gibt es eine sogenannte sementische Flüssigkeit.
00:04:45: Man prüft die Sprachbejährschung bzw.
00:04:50: wie die Sprache Also wie gut die Zusammenhänge in der Sprache sind.
00:04:57: Zum Beispiel nennen zehn Städte weltweit.
00:05:04: Oder wie heißt das anonym?
00:05:08: von das und jenem.
00:05:11: Ja, und dann errechnet man einen Gesamtwert für diese Leistungsfähigkeit, für diese geistige, also kognitiver Leistungsfähigkeit, wo man kriegt sozusagen einen Wert, einen Fitnesswert, also kognitiver Fitnesswert.
00:05:27: Und was ist rausgekommen?
00:05:28: Also die Probanden sind in zwei größere Gruppen aufgeteilt worden, die sechzig bis bis zweiundsebzigjährigen die häufiger persönlichen, also face-to-face Kontakt zu den Enkeln hatten, haben einen Zusammenhang gezeigt zwischen ihrem hohen Ausgangsniveau und der erhaltenen geistigen Leistungsfähigkeit.
00:05:57: Das heißt, es gab in der Gruppe eine Untergruppe, die schon höhere geistige Fähigkeiten hatte.
00:06:06: Und diese Untergruppe bei den Jüngeren, da hat es einen Zusammenhang gegeben mit dem Live-Treffen mit den Enkeln.
00:06:16: Okay,
00:06:17: das heißt, die sind geistig viel geblieben, oder?
00:06:20: Ja, sie haben natürlich auch einen geistigen Abbau gehabt.
00:06:25: Aber dieser geistige Abbau ist ein bisschen verlangsamt worden.
00:06:29: Okay.
00:06:30: Generell kann ich mir vorstellen, das ist ja generell fordernd für das Gehirn, wenn die Großmutter mit dem Enkelkind was macht, die Hausübungen zum Beispiel gemeinsam macht, was organisiert für das Enkelkind Training oder ein Freundestreffen.
00:06:45: Und generell sind die Großeltern ja auch eine emotionale Stütze für die Enkelkind.
00:06:51: Das ist einfach fordernd.
00:06:53: oder für älteren Menschen.
00:06:55: Ja, aber für ältere Menschen das kann man eben auch nicht so sagen, weil bei den Achtundsebzigjährigen war gar kein Zusammenhang zu finden.
00:07:05: Also ich würde sagen, wie du richtig jetzt beschreibst, ist eine Auseinandersetzung mit Enking, die fordert immer eine gute Sache.
00:07:18: Wie du sagst, also wenn sie die Aufgaben machen mit den Großeltern, kann es sein, dass die Großeltern zurückdenken müssen.
00:07:26: Wie war diese Formel noch schnell?
00:07:28: Angenommen, sie haben sie gelernt.
00:07:30: Oder sie helfen ihnen latein-Vokabel lernen oder englisch-Vokabel.
00:07:36: Das fordert schon.
00:07:38: Aber das, was die Sput ja auch... zeigt, ist, dass jene, die ohnehin fitter waren, sind auch jene gewesen, die die reale Interaktion mit den Enkelkindern gehabt haben.
00:07:49: Das heißt, ich bin fitter und mute mir zu, dass ich die Kinder vielleicht zum Sport fahre, dort bleibe, ihnen helfen, über den Aufgaben, mit ihnen schief angehen und so weiter.
00:08:03: Das heißt also, diese vorherige, geistige Fitness Die hat bedingt, dass sie nicht nur telefonieren, weil das Telefonieren ist ja bequem.
00:08:14: Was hast du gemacht?
00:08:15: Wo bist du gewesen?
00:08:16: Wie geht die Schule?
00:08:18: Bla, bla, fordert aber null die Großeltern.
00:08:21: Die Großeltern müssen tatsächlich auf Achse sein.
00:08:24: Sie müssen aufstehen, fahren, bringen, tun.
00:08:27: Und das ist für sie, wenn sie am Abbau sind, ist etwas, was diesen Abbau zumindest aufhält.
00:08:36: Das war nicht großartig, weil die Effekte sind auch im Laufe der Jahre immer mehr verschwunden.
00:08:43: Also ihr Eltern, auch diese fitteren Großeltern gewesen sind, umso ... Also ihr Eltern, die geworden sind, umso weniger hat diese ... Abschwächende Effekt der Interaktion mit den Enkelkindern hat eine Rolle gespielt.
00:09:02: Weil man baut immer ab, wenn man alt wird.
00:09:06: Das kann man nicht aufhalten.
00:09:08: Nein,
00:09:08: leider nicht.
00:09:10: Ich sage immer, wir sind nicht für die Ewigkeit gebaut.
00:09:14: Aber ich denke, es ist auf jeden Fall ganz gut, wenn man sich anstrengt, auch mit den Enkelkindern.
00:09:21: Das heißt, Beziehung ist wirklich gesund, Interaktion ist wirklich gesund.
00:09:28: Die Interaktion mit den Enkelkindern ist gut, wenn sie fordert, wenn sie das Gehirn auch fordert.
00:09:35: Ja, wenn sie fordert, richtig.
00:09:38: Da gibt es ja auch, es ist ja auch ein Unterschied festgestellt worden, was Männer und Frauen angeht.
00:09:42: Hast du dir das angeschaut?
00:09:46: Also das generell Großmütter mehr von dieser Interaktion profitieren.
00:09:50: Ich gehe mir davon aus, weil sie sich einfach mehr bemühen und da wieder gefordert sind, weil sie wahrscheinlich eher die Hausübungen machen mit dem Kind, mit dem Enkelkind oder das Kind eher ins Training fahren und der Großvater eher unterstützend einfach da ist.
00:10:06: Ja, wahrscheinlich.
00:10:08: Ich meine, ich kann diese Zusammenhänge nur mit einer Vermutung kommentieren.
00:10:15: Es kann schon sein, wie du richtig sagst, dass die Großmütter aktiver waren als die Großvetter.
00:10:22: Dass die Großvetter vielleicht hingefahren sind und Zeitung gelesen haben und die Oma hat mit den Kindern die Übungen gemacht.
00:10:28: Aber ich kann es nicht wissen, weil diese Genauigkeit ist ja nicht in den Daten gewesen.
00:10:34: Die Daten sind sehr, sehr oberflächlich.
00:10:37: Es ist... Entschuldige, dass ich kurz noch ausführer.
00:10:41: Sie sind sehr oberflächlich.
00:10:43: Sie sagen nur, dass sie interagiert haben, aber zum Beispiel wie intensiv interagiert haben.
00:10:48: Es kann schon sein, dass ich das Kind zum Fußballspiel bringe und dort bleibe, aber das wird mich nicht besonders anstrengen.
00:10:56: Es strengt mich vielleicht an, wenn ich mit einem Kind Schach spiele oder wie gesagt eine Lernaufgabe erledige und diese Genauigkeit in den Daten ist leider nicht vorhanden.
00:11:07: Jetzt mag ich noch einmal nachfragen, Eber, den Daten.
00:11:09: Du hast gesprochen von den Gesundheitsdatenbanken, die es in Schweden gibt.
00:11:15: Was ist das genau?
00:11:16: Wie kann man sich das vorstellen?
00:11:17: Gibt es es bei uns in Österreich auch?
00:11:19: Die Datenbanken haben wir auch, aber sie sind nicht öffentlich zugänglich.
00:11:24: Weil also Schweden ist das Land der Transparenz.
00:11:27: Das wissen viele hier nicht.
00:11:30: Zum Beispiel kann jeder bei jedem, zum Beispiel ins Finanz, also der haben so eine Finanzseite, kann jeder bei jedem schauen, wie viel die Person ... Konnte was?
00:11:41: Ja, nein, nicht am Grund, aber wie ... Nein, so weit nicht, aber die Steuererklärung.
00:11:50: Und
00:11:50: dasselbe gilt auch für die Erkrankungen, also praktisch all das, was die Krankenkasten ... abrechnen, wird natürlich anonymisiert.
00:12:02: Man weiß nicht, wer was gehabt hat, wenn man reinschaut.
00:12:05: Aber man weiß, zum Beispiel, es gibt ganz interessante Studien über psychiatrische Erkrankungen, die eben in Schweden durchgeführt wurden, weil man da genau gewusst hat, wer welchem Beruf hat und mit welchen psychiatrischen Krankheiten das verbunden ist.
00:12:25: Da kann ich mich gut erinnern.
00:12:26: Ich habe auch ein Kapitel darüber geschrieben über Kunst und psychiatrische, also Kunstschaffende und Psychiatrie.
00:12:35: Und diese Erkenntnisse kommen eben aus Schweden, dass Menschen, die in künstlerischen Berufen öfter Also psychiatrische Gemen haben in ihrem Leben, weil es heißt immer, Genie und Wahnsinn liegen nahe beieinander und das konnte eben durch diese zugänglichen Daten in Schweden genauer angeschaut werden.
00:13:00: So funktioniert.
00:13:02: Einerseits ist es gut, wenn es anonymisiert ist, gut, dass man Zugang hat.
00:13:07: Wenn dann der einzelne Mensch sozusagen durchleuchtet wird und womöglich auch benachteiligt für Probleme, die der Mensch hat, ist es nicht gut, aber wenn das ordentlich durchgeführt wird, ist alles anonymisiert.
00:13:24: Ja, und bei uns in Österreich, wie kommt man da zu diesen Daten, wenn du sagst, nicht freizugänglich?
00:13:30: Also, wenn du hier Forschung machst, Also ich habe mich eigentlich nie um solche Daten bemüht, weil ich muss Daten selbst erheben, indem ich Experimente selbst durchführe mit meinen eigenen Versuchspersonen.
00:13:46: Aber es gibt wahrscheinlich eine Möglichkeit, wenn man im Gesundheitsministerium oder bei den Krankenkassen, also ich glaube die Krankenkassen führen sowieso eigene Statistiken durch, wer war es wann.
00:14:00: Und wahrscheinlich über die Krankenkassen könnte man, aber ich weiß es nicht, da müsste man sich erkundigen, weil ich eben keine medizinischen Studien durchführe.
00:14:10: Jetzt haben so viele Medien auch berichtet über diese Enkelstudie quasi, wie gut diese Interaktion vor allem den Großmüttern tut.
00:14:18: Es ist ja spannend, weil man muss sich ja eigentlich dann immer so diese Quelle anschauen oder ein bisschen so diese Studie anschauen und ja, nicht gleich alles glauben, was man hört und sieht.
00:14:29: Ja, genau, weil dieses Thema lässt sich natürlich gut verkaufen, weil es ein schönes Bild ergibt.
00:14:36: Medial ergibt das ein schönes Bild.
00:14:38: Kinder und Großeltern, alle sind happy, alle profitieren voneinander.
00:14:43: Aber es muss schon genau angeschaut werden, um das zu sagen.
00:14:50: Bei ganz vielen Studien, die dann von den Medien so hoch gelobt werden, dann spricht man eigentlich von einer Korrelation und nicht von einer Kausalität.
00:15:04: Korrelation ist, wenn ein Ergebnis im Zusammenhang steht, also in unserem konkreten Fall, dass diese erste Gruppe, diese jüngere Gruppe und zwar die Untergruppe, aber die jene, die ohnehin schon geistig fitter waren, also wenn die geistig fitneste Gruppe mit den Enkeln und zwar live interagiert.
00:15:36: Dann haben sie ein bisschen bei einem verlangsamteren Verfall.
00:15:44: Es ist aber auch nicht signifikant gewesen.
00:15:49: Es war keine Kausalität da.
00:15:51: Aber man hat gesehen, es gibt doch eine Korrelation, also einen Zusammenhang zwischen Aktivität.
00:15:58: Und ja, man kann sich da nachrichten.
00:16:00: Wenn ich jetzt zu einer Großmutter sage, wenn Sie Brainfog haben, fahren Sie zu Ihren Enkeln und spielen Sie Schach.
00:16:09: Und wenn Sie körperlich flit sind, gehen Sie mit den Enkeln vielleicht spazieren oder sporteln sogar.
00:16:17: dann wird das alles einen guten Effekt haben.
00:16:21: Man braucht aber nur einen Hausverstand zu haben.
00:16:23: Das muss nicht eigentlich die Wissenschaft, die mir diese Dinge sagen.
00:16:26: Ja,
00:16:26: generell ist es gut, Zeit mit den Enkelkindern zu verbringen.
00:16:30: Ist gut für die Enkel, ist gut für die Großmutter, den Großvater, für die Eltern.
00:16:33: Die haben dann nochmal ein bisschen Zeit für sich.
00:16:36: Paarzeit.
00:16:38: Ja, das sagt ja wirklich der Hausverstand, dass das super ist.
00:16:41: Wenn man keine Enker übrigens hat, dann gibt es den Oma-Dienst.
00:16:45: Zum Beispiel vom Familienverband.
00:16:47: Ja, und da werden auf dringend Leihomas und Leihoppers gesucht.
00:16:50: Vielleicht genau das Richtige für eine Hörerin oder einen Hörer von uns.
00:16:57: Ist ja auch schön.
00:16:58: Das ist ja eine gute Sache.
00:17:00: Also etwas, was ich beobachte.
00:17:05: Ich habe Kontakt zu Kindern, die so älst.
00:17:13: und was ich selbst beobachte, ist für mich ganz erfrischend, ihnen zuzuhören und mit ihnen über Dinge zu sprechen und ihnen ein bisschen das Wissen dieser Welt zu vermitteln.
00:17:29: Ist auch frischend und es ist auch, sagen wir so,
00:17:33: das macht
00:17:34: Hoffnung auch, weil der Mensch, der altert, hat sieht den Weg vor sich.
00:17:41: Und das ist nicht der Weg des Aufstiegs, sondern das ist leider das Weg des Abgangs.
00:17:49: Und ich denke, die Interaktion mit den Kindern motiviert eben auch wieder vielleicht ein bisschen Lebensfrische in sich entstehen zu lassen.
00:17:59: Wie du vorhin gesagt hast, diese emotionale Bindung.
00:18:03: ist sicher sehr wohltuend.
00:18:05: Und auch, dass man die Enkelkindern in den Arm nimmt und abusselt und womöglich kuschelt und streichelt und herzt und so weiter.
00:18:14: Das ist alles Cortisol abbauend.
00:18:16: Das heißt also Stress oder Monkortisol.
00:18:20: schadet uns im Allgemeinen und überhaupt.
00:18:24: Und Oxytocin Cushlormon ist ein Gegenspieler, also ein Antagonist und kann das neutralisieren.
00:18:34: Also es gibt schon auch vom Emotionalen her einen guten Effekt, wenn man Wenn man mit Kindern auch nicht als Großeltern ist, können auch Freunde Kinder sein, die einem einer Freude bereiten und mit denen man ein bisschen des Weges geht.
00:18:53: Also finde ich super, diese Sache mit den Leihgrosseltern.
00:18:56: Leihomas und Leihopas ist spannend und ich finde es ja immer schön zu sehen.
00:19:01: Ja, die bringen auch so einen neuen Blickwinkel auf die Welt mit und auch irgendwie so eine total neue Sprache, wenn man denen auch zuhört.
00:19:13: Alle paar Jahre entwickelt sich die Sprache in irgendeiner Richtung auch mit neuen Wörtern.
00:19:19: Und ja, wenn man mit Kindern Jugendlichen zu tun hat, ist das auch ganz frisch.
00:19:24: Jugendwort des Jahres übrigens Six-Seven.
00:19:31: Das sagen die jungen Menschen einfach so, Six-Seven.
00:19:34: Das hat keine Bedeutung, das hat
00:19:36: keine Bedeutung, die sagen das einfach so.
00:19:40: Schräg.
00:19:41: Ja, in
00:19:41: Englisch.
00:19:42: Also ich sage einen Satz und dann sage ich an Six-Seven.
00:19:47: Bedeutet irgendwie sowas wie cool vermutlich oder so in die Richtung.
00:19:51: Das habe ich noch nie gehört,
00:19:52: dass du es gehört.
00:19:54: Ja, ich sage einfach Six-Seven.
00:19:57: Was ist du?
00:19:59: Ja, Manuela Six-Seven.
00:20:00: Also,
00:20:01: könnt ihr mich schon auch als Leihoma bewerben?
00:20:04: Ich freu' mich.
00:20:05: Kannst Dina ein bisschen was was Gehirn beibringen.
00:20:10: Sprachlich.
00:20:10: Up to date, bleibe.
00:20:11: Du machst Gehirn einfachst erklärt mit ihnen.
00:20:13: Genau,
00:20:15: genau.
00:20:17: Ja, ich hätte gesagt, das war unsere Folge zu den Omas, zu den Opa's, zu den Enkelkindern, zu den Leihomas.
00:20:23: Hat uns gefreut, dass ihr mit dabei wart und wir freuen uns natürlich über gute Bewertungen und sorgen bis zum nächsten Mal.
00:20:30: Bis bald.
00:20:31: Bis
00:20:31: zum nächsten Mal.
00:20:31: Vielen Dank.
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