#62: Fremdsprachen Lernen im Erwachsenenalter - ein Workout fürs Gehirn
Shownotes
Viele Menschen lernen eine Fremdsprache, um zu reisen, zu arbeiten oder sich besser verständigen zu können. Doch Sprachenlernen hat noch einen anderen Effekt: Es verändert unser Gehirn.
Studien zeigen, dass das Lernen neuer Sprachen neuronale Netzwerke stärkt, die Gedächtnisleistung verbessert und die kognitive Flexibilität erhöht. Unser Gehirn muss ständig zwischen Sprachsystemen wechseln, neue Wörter speichern und Bedeutungen verknüpfen – ein intensives Training für viele Hirnregionen.
Warum Fremdsprachenlernen also nicht nur Kommunikation ermöglicht, sondern auch ein echtes Workout fürs Gehirn ist – darüber sprechen wir in dieser Folge von „Gehirn einfach erklärt“.
Transkript anzeigen
00:00:01: Gehirn einfacher Klärz.
00:00:03: Der Podcast für alle mit Köpfchen!
00:00:06: Herzlich willkommen, schön dass ihr mit dabei seid.
00:00:08: mein Name ist Katrin Wachauer ich bin Moderatorin und...
00:00:12: Mein Name ist Manuela Matschodania und ich bin Neuro-Wissenschaftlerin.
00:00:16: Du bist die Insiderin was den Neuro Wissenschaften angeht.
00:00:19: Ich bin die Ausiderin und Manuela du bist ja eigentlich immer recht viel unterwegs.
00:00:23: beruflich auch.
00:00:25: Wo geht denn die nächste Reise eigentlich hin?
00:00:29: Die nächste Reise sollte nach Japan gehen, beruflich.
00:00:32: Ja,
00:00:32: ich habe ein
00:00:33: Problem mit dem Flug.
00:00:36: Der Flug wollte gestrichen!
00:00:38: Das ist der, wo er behalten will.
00:00:40: Schauen wir mal wie es weitergeht.
00:00:41: Ah, das wird schon was werden.
00:00:42: Wir drücken alle Damen die wir haben auf alle Fälle und japanisch ist ja einer der wenigen Sprachen, die du nicht kannst weil wir haben in der letzten Folge zum Beispiel darüber gesprochen dass du niederländisch mit dem Kind gesprochen hast.
00:00:55: Du bist generell so eine Sprachentalente aber japanische noch nicht oder?
00:01:02: Nein, also ich kann zehn Sätze.
00:01:05: Ja?
00:01:05: Also ich konnte zehn Sätzen bevor ich jetzt angefangen habe vor einer halben Monat und jetzt kann ich vielleicht... Fliessend!
00:01:12: ...zwanzig, zwanzig Sätze!
00:01:13: Okay,
00:01:14: kannst du mal auf japanisch was sagen?
00:01:18: Watashiwa Manuela desu
00:01:20: Hier ist Manuela Macedonia.
00:01:21: Ich bin noch ein Wissenschaftlerin
00:01:25: Mein Name ist Manuella
00:01:29: Und wir haben ja schon oft darüber gesprochen, wie gut es für das Gehirn ist, Fremdsprachen zu lernen.
00:01:36: Wie gut ist es jetzt immer wachsenden Alter eine neue Sprache zu lernen?
00:01:40: Also erst mal muss ich sagen... Ich kriege... also ich mach's online in einer App und ich krieg so viele Belohnungen und Jams.
00:01:51: Bist
00:01:51: du da auf Bumble oder...?
00:01:52: Und Rankings?
00:01:53: Nein, auf Duo liegen.
00:01:54: Ups!
00:01:55: Bumble is a T-Ting App!
00:02:01: Die heißt eh nicht irgendwie, das ist Sprachen-App.
00:02:06: Also wie heißt die App?
00:02:07: Dualingo!
00:02:08: Das nennt man Freude für's Versprechen.
00:02:11: Dualinko oder wo bist du mal wieder?
00:02:13: Ja aber ich kann die App nicht wirklich empfehlen weil es ja teilweise so seicht ist und da kommst du nicht voran.
00:02:20: also sie sind immer die gleichen Wörter.
00:02:23: Es geht so dahin, Wochen und Wochen.
00:02:25: Du hast immer auch leicht die höchsten Auszeichnungen zu gewinnen.
00:02:30: Aber es ist mir immer noch nicht klar wie diese Auszeichnung vergeben werden.
00:02:34: Manchmal tu ich viel und ich krieg wenig und manchmal tue ich nichts und ich bekomme
00:02:38: viel.
00:02:39: Keine Ahnung.
00:02:40: Ich habe eine Bumble gemeint, ich weiß jetzt wieder, das heißt Bubble.
00:02:44: Bubble glaube ich?
00:02:45: Da hab' ich mal niederländisch gelernt mit dieser App und hab' dir ja auch quasi ausgespielt.
00:02:49: aber... Ja, ich glaube sie ist ja ähnlich wie Dualingo.
00:02:54: Sie sind einfach so Vokabel und also wirklich fordern ist das nett.
00:03:01: Also ich habe dann nochmal eins zu eins mit einer echten Niederländerin quasi immer ein Videocall gemacht um mit ihr gesprochen.
00:03:10: Das hat sich vielmehr gebracht.
00:03:12: Ja sicher!
00:03:13: Ich werde mich auch sobald ich jetzt diese letzte Publikation abgestoßen habe, werde ich mich auch seriös damit auseinandersetzen.
00:03:26: Wir haben gesagt das Gehirn verändert sich.
00:03:29: Profitiert?
00:03:30: Profitier verändert sich ins Positive durch das Erlernen einer Zweitsprache auch im erwachsenen Alter.
00:03:41: Man weiß ja, das Gehirn ist plastisch.
00:03:43: Was heißt plastisch?
00:03:44: Dass es sich verändern kann aufgrund dessen was ich tue.
00:03:49: Also wenn ich jetzt etwas neues lerne, verändern sich die Verbindungen unter den Neuronen.
00:03:58: Es verändert sich auch die Hardware im Allgemeinen.
00:04:01: Die Fasertrakte werden umwandelt.
00:04:03: Das heißt also dass das Innere des Gehirns wird auch stärker Ja, und eine neue Sprache zu lernen hat auch kognitive Vorteile, sagt man dazu.
00:04:15: Das heißt?
00:04:16: Kognitive Vorteile heißt es dass man ein besseres Arbeitsgedächtnis hat.
00:04:22: Okay.
00:04:23: Haben wir schon vom Arbeitsgedechnis gesprochen?
00:04:26: Sicher schon einmal aber du kannst das sicher noch mal erklären!
00:04:30: Also das Arbeitsgedechnis ist jenes Gedächtniss... dass uns hilft, Informationen im Kopf zu behalten.
00:04:42: Während wir entweder was anderes machen oder während wir planen das nächste zu machen.
00:04:47: oder wären wir das nächste schon hören?
00:04:50: Also zum Beispiel in unserem Fall hörst du mir zu, du behältst das im Kopf, was ich gerade gesagt habe aber du hast vielleicht die nächste Frage im Hinterkopf Aber du musst ein gutes Arbeitsgedächtnis haben.
00:05:05: Würdest du vergessen, was wir gerade gesagt haben?
00:05:09: Ja genau.
00:05:12: Also Arbeitdechnis ist sehr wichtig und verbessert sich eben durch Sprachen lernen Aufmerksamkeit und kognitiver Flexibilität.
00:05:26: Das ist die kognitive Flexibilitet
00:05:29: das ist die Fähigkeit schnell Programm zu wechseln, umzusteigen.
00:05:36: Ein Gedankengang zu folgen aber auch wenn was anderes daherkommt sich darauf einzustellen.
00:05:44: zum Beispiel ältere Menschen mit denen man diskutiert fixieren oft auf ihre Meinung hören gar nicht zu was man ihnen sagt und wiederholen wieder ihre meinung.
00:05:59: Nicht nur alte Menschen, aber es gibt Menschen tatsächlich die Kognitiven nicht flexibel sind oder nicht mehr flexibel.
00:06:06: Also ich habe kürzlich mit jemandem gesprochen und sie hat mir immer wieder ihr Thema gesagt und gesagt, ja was ich dir gerade sage, hör mal zu... Da hat sie echt Schwierigkeiten gehabt!
00:06:17: Aber das ist nicht multitasking-fähigkeits?
00:06:24: Die Kognitive Flexibilität ist nicht multi-tasking nein.
00:06:28: Okay, beim Multitasking wäre Dinge gleichzeitig zu tun.
00:06:32: Richtig!
00:06:32: Dinge gleichzeitig zutun wie zum Beispiel das Autofahren.
00:06:36: Ja aber eigentlich wollten wir von einer Studie
00:06:39: sprechen... Ja genau ich wollte dich gerade fragen warum weißt du diese Dinge?
00:06:42: weil es eine Studie dazu gibt?
00:06:45: Sagen wir so diese Dinge sind mein Alltagsbrot zwar nicht im Erwachsenenalter weil meine probanten Junge Aberten sind zwischen achtzehn und fünfundzwanzig.
00:06:56: Aber es ist für mich überhaupt interessant, weil das sind so Nebenbereiche die immer wieder unterkommen.
00:07:03: Letztes Jahr ist eine Studie erschienen eigentlich ein Übersichtsartikel Und wir haben eine gewisse Anzahl von Studien ich glaube Achtzig hergenommen zu Erwachsenen, die eben eine zweite Sprache lernen und oft auch im Ausland die Sprache lernen, also die sozusagen in einer kulturellen Umgebung eine volle Immersion haben.
00:07:31: Das heißt wenn du jetzt noch Japan gehen würdest so zum Beispiel?
00:07:33: Ja genau!
00:07:34: Wenn ich jetzt vier Monate in Japan wäre dann bin ich für seine Studie geeignet und wir haben geschaut was diese eher intensiver Auseinandersetzung mit dem Gehirn macht und zwar durch bildgebende Verfahren.
00:07:54: Haben wir schon davon gesprochen?
00:07:56: Ja,
00:07:57: aber du kannst es sicher noch einmal erklären!
00:08:10: Du kannst es viel besser als ich...
00:08:13: Okay, du bist die Ausreiterin.
00:08:15: Gut, dann beantworte ich das.
00:08:17: Beantwarte ich meine eigene Frage?
00:08:18: Ja, bitte!
00:08:20: Also bildgebende Verfahren sind Verfahren, die in das lebende und arbeitende Gehirn schauen können.
00:08:28: Und die drei Wichtigsten funktionelle Magnetresonanz-Tomographie, das heißt es sind diese bunten Bilder die man manchmal sieht wo das Verfahren in der Lage ist Aktivität in den einen oder anderen Regionen zu finden.
00:08:49: also Funktionell Magnet Resonanz Tomografie.
00:08:52: Man sieht wo da Sauerstoff angereicht hat der Blut am meisten konzentriert ist und dort Denkprozesse oder kognitiver Prozessestatt denken lernen, sehen und lesen.
00:09:11: Ein anderes Verfahren, das da angewendet wurde ist Magnetencephalografie.
00:09:17: Das ist ein Mischverfahren zwischen Magnetresonanzdomographie Elektroencephalografie, das kennen sicher sehr viele.
00:09:29: Das ist jene Methode die die Ströme auf der gehirn Oberfläche ableitet mittels Elektroden.
00:09:36: Die elektroden Kappen sieht man immer also mit ganz vielen Drähten die von dort weggehen und ja unter anderen Methoden die sie verwendet haben.
00:09:49: Also das ist diese Phasertraktografie, von der wir auch schon in der letzten Podcast-Folge gesprochen haben.
00:09:57: Die herausfindet wie die Phasartrakte im Gehirn verlaufen.
00:10:04: Und diese achtzig Studien, die zusammengefasst wurden, wurden nach gewissen Prinzipien dann sozusagen zusammen gefasst Und die Personen, die die Studie gemacht haben wollten sehen.
00:10:20: Die Auswirkungen und wie dieses Lernen sich auf das Gehirn auswirkt?
00:10:34: Und wie?
00:10:35: Und die zentralen Findings, also Befunde sozusagen waren Das Erwachsene, die eine Fremdsprache lernen, strukturelle und funktionelle Gehirnveränderungen haben.
00:10:55: Was sind struktürelle
00:10:57: und funktionale?
00:10:57: Sie betreffen diese Struktur.
00:10:59: D.h.,
00:11:00: gewisse Regionen werden dichter.
00:11:06: Die Dichte der Region, z.B.
00:11:08: nehmen wir die Sprachregion, die ist oberhalb... ist praktisch wo die Schlefe ist.
00:11:17: Also, wenn wir jetzt eine Fremdsprache lernen haben wir eine Verdichtung des Gewebes denn es werden neue Zellen produziert und diese Zellen siedeln sich dort an wo schon bestehende Netzwerke sind verstärken die Netzwerker und verdichten sie auch und dadurch wird die Funktion dieser Region verbessert, verstärkt.
00:11:43: Und man spricht dann eben von strukturelle Veränderung aber es gibt kaum eine struktuelle Veränderungen die auch nicht eine veränderung in der funktion des gehörens hat wenn mehr zählen da sind die die alten netzwerke verstärken ist auch tatsächlich mehr können in diesem Netzwerk enthalten.
00:12:07: Meine ehemalige Büro-Kolleginie Leipzig hat auch so eine Untersuchung gemacht, wo sie gemessen hat vor dem Vokabellernen und nachdem Vokabel lernen.
00:12:17: Also nur bei Einbahn lernen?
00:12:20: Nein es waren ein paar Wochen, wo die Probanden französische Vokaben gelernt haben Aber es war nicht sehr lang und sie hat diese Dichte der Rinde in den Sprachregionen gemessen vor dem Lernexperiment und danach.
00:12:41: Und tatsächlich laut Hypothesen, aber das hatte sich vorgestellt dass so wird ist die Dichte dieser SprachRegion gestiegen.
00:12:51: also sind mehr Neuronen hingekommen sie haben sich vernetzt Und dadurch konnte man sagen, die Leute haben gelernt.
00:13:01: Das Lernen, das abrufen können geht einher mit einer Gehirnveränderung also mit der Verdichtung dieser Region.
00:13:09: Also mit der strukturellen Gehirnenveränderungen?
00:13:12: Genau, genau.
00:13:13: Okay, spannend!
00:13:18: Was spezifisch die Veränderung war dass die Sprachregionen, also Sprache sprechen und Sprache verstehen.
00:13:27: Also Sprachen sprechen ist die Schlefe.
00:13:29: Sprachen verstehen ist oberhalb vom Ohr.
00:13:32: Dass die Verbindungen in der Tiefe des Gehirns, also dieser Fasern, ja?
00:13:36: Dass sie dicker geworden waren... ...und dichter.
00:13:44: Okay, ja!
00:13:45: Es gibt auch eine Unstrukturierung der weißen Substanz, weil aus der Oberfläche des Gehirns haben wir die grauen Zellen und das ist die graue Substanz.
00:13:56: Und im Inneren haben wir Glierzellen und diese Fasern, die von A nach B verlaufen.
00:14:02: Diese Einbettung in diesen Glierzeilen hat eine andere Farbe.
00:14:06: Auch wenn man ein Gehirnpräparat anschaut... Ist es wirklich so?
00:14:11: Das ist weißlich!
00:14:13: Deswegen spricht man vom weißer Substanz Und tatsächlich war auch eine Umstrukturierung in der weißen Substanz.
00:14:21: Okay, ja das heißt es gibt wirklich diese Veränderungen im Gehirn und da ist vorher schon diese kognitiven Ergebnisse angesprochen dass die Arbeitsgedächtnis... Genau!
00:14:34: Das sieht auch diese Kognitive Flexibilität aus.
00:14:38: da angesprochen Ja
00:14:42: und in diesem Fall was interessant, dass Regionen die auch diese Kognitive Flexibilität scheuern.
00:14:51: Und aber auch die Kognitiver Kontrolle ist die Fähigkeit das was wir gerade tun nicht relevant ist zu unterdrücken.
00:15:07: also Beispiel ich spreche jetzt mit dir Deutsch.
00:15:10: Ich habe mehrere Sprachen auf Lager.
00:15:13: Wenn ich weiß, ich will kommunizieren sind alle Sprachen verfügbar mehr oder weniger.
00:15:20: aber wenn ich Deutsch sprechen will muss ich alle anderen Sprachen unterdrücken und nur Deutsch zulassen.
00:15:28: Und wenn ich eine gute kognitive Kontrolle hab da kann ich gut die anderen Sprache unterdrüpfen Und Deutsch sprechen, oder Switchen zum Beispiel.
00:15:38: Deutsch, Italienisch, Englisch oder so.
00:15:39: Ja,
00:15:40: ja, ja!
00:15:42: Apropos Switching – ich moderiere jetzt sein Redewebbewerbssaxmulti wo in dem Schülerinnen und Schülern hin- und herswitche zwischen den Sprachen?
00:15:52: Ah ja,
00:15:53: das habe ich schon gemacht, aber das ist jetzt Anfang März….
00:15:56: So spannend und faszinierend zu sehen, das muss gar nicht die Muttersprache sein in Deutsch sondern kann wirklich auch so eine erlernte Fremdsprache sind.
00:16:04: Richtig!
00:16:05: Und die zack-zack-Zack-Deutsch
00:16:07: Englisch, Deutsch Französisch, Deutsch Groatisch alles Mögliche ist da dabei
00:16:11: Ja?
00:16:12: Ja!
00:16:12: Und je mehr sprachiger ein Mensch ist umso besser wird natürlich auch sein
00:16:20: Hirnharduer.
00:16:22: Ich bin überhaupt nicht dafür dass man sagt ja wozu braucht man Dateien?
00:16:27: Aber
00:16:27: Latein ist so der Grundstock für so viele Sprachen, oder?
00:16:30: So viele Sprache.
00:16:31: Aber es geht nicht darum dass man Latein kaum braucht auch nicht mehr zur Studium weil früher haben sehr viele Studienrichtungen Latein als Pflichtfach gehabt.
00:16:40: Ja jetzt ist noch Medizin und ich glaube Jus wo man das kleine Latino braucht ja
00:16:45: aber das kleine latinum früher war das große latinum ja aber es geht nichts darum.
00:16:50: es geht darum dass all das was sich lerne eine Übung ist für mein Gehirn, damit das Gehirnt in seiner Struktur und in seinen Funktionen besser wird.
00:17:01: Baue ich immer mehr am Lernprogramm ab habe ich dann ein Schrottgehirn.
00:17:06: Das heißt wenn das Kind nicht mehr ausreichend sein Gehirns einsetzt oder für Dinge die das Geirn nicht anstrengen Ja, weil man sagt ja die Kinder lernen andere Dinge.
00:17:19: Es muss nicht Latein sein.
00:17:21: Aber diese anstrengenden Sprachen prägen das Gehirn auf eine Art und Weise wie dem Kind gut tut.
00:17:29: Und ob es jetzt eine Stunde Lateine oder eine Stunde Videospiele spielt, dass im Endeffekt zumiert sich das am Ende der Kindheit und Jugend.
00:17:43: Und ich kann ein super Gehirn haben oder ich kann einen Gehirnen haben, das nicht so leistungsfähig ist.
00:17:48: Da muss man sich nachher nicht wundern, dass auch die restliche Laufbahn nicht so gut wird.
00:17:53: Ja,
00:17:54: suboptimal verläuft!
00:17:55: Es ist
00:17:56: das richtige
00:17:58: Wort.
00:17:59: Deswegen finde ich diese ganze Diskussion in der Politik lächerlich.
00:18:03: Ich bin stark für... Mehrsprachigkeit in Kindergarten, in der Schule und Latein hat noch niemand umgebracht.
00:18:12: Und es ist halt einfach mehr!
00:18:14: Mein Gott, nein.
00:18:15: Er hat uns nicht umgebracht und jene Menschen die wirklich eine Ahnung haben davon wie das Gehirn funktioniert würden niemals sagen ja dann tun wir einfach auch dieses anstrengende Fach weg weil je anstrender das ist umso besser ist es für das Geirn.
00:18:32: und jetzt geht nicht darum dass man eine Note hat am Ende des Semesters oder des Schuljahres sondern es geht darum dass das Gehör positiv sich entwickelt hat für andere Aufgaben.
00:18:50: Du kannst die Petition unterschreiben.
00:18:52: Hab ich unterschrieben?
00:18:53: Ach so hast du schon unterschieben, okay!
00:18:55: Du kannst sie dann sagst Multi anschauen auf OF ON wenn nicht das moderär.
00:19:00: also diese Schüler und Schülerinnen sind wirklich wirklich wirklich toll.
00:19:04: Mach es sehr gerne ja.
00:19:07: Also ich denke je mehr Sprachen das Kind oder der junge Mensch lernt, um so besser es einfach an einem Rolls freut.
00:19:16: Oder an einem Ferrari, sagen wir so, Rolls rausgefüttert.
00:19:19: Den wenigsten auch.
00:19:20: ein Ferrari vielleicht oder ein Porsche?
00:19:22: Und sonst fährt man immer mit dem Fiat Panda durch die Gegend.
00:19:27: Im Urlaub ist ja ganz okay in der Fiat-Panda!
00:19:29: Ja natürlich,
00:19:31: aber nur im
00:19:33: Urlaub!
00:19:34: Du hast ja gesagt, welche Auswirkungen das hat wenn man eine Sprache lernt.
00:19:38: Eine Fremdsprache lernte auch im höheren Alter und wie gut es ist.
00:19:44: Wie sehr das Gehirn davon profitiert?
00:19:47: Richtig!
00:19:47: Vielleicht noch wichtig.
00:19:50: was in dieser Studie herausgekommen ist war dass jene Menschen die eben diese Aufgaben ernst genommen haben, weil es gibt natürlich in jeder Studie die mehr oder weniger lerne.
00:20:04: Also jene, die das ernst genommen sind auch besser kulturell, also sind anpassungsfähiger, also kulturel gesehen geworden.
00:20:20: und zwar ist eben kognitiver Flexibilität im Endeffekt.
00:20:25: Ich fahre nach Griechenland, ich habe was gelernt und habe gelernt, dass die Leute sprechen.
00:20:29: Genau
00:20:29: nicht nur das Tantrisen
00:20:30: gedruckt.
00:20:35: Sondern ich spreche die Sprache.
00:20:37: Ich kann auch die Menschen besser verstehen in ihrer Mentalität und ich kann mich auch besser anpassen.
00:20:43: Das hat auch noch niemand geschadet.
00:20:48: Natürlich gibt es da auch Faktoren, die das Ganze beeinflussen.
00:20:51: Kann man vorstellen wie intensiv ich die Sprache lerne?
00:20:56: Welche Faktore spielt dann noch eine Rolle?
00:20:58: Die Lernmethode.
00:21:00: Ich habe ein ganzes Leben auch an Lernmethoden gearbeitet bis jetzt und es gibt Lern-Methoden, die es hundert Jahre gibt, die werden immer noch angewendet Und immer noch quält man die Lernenden damit und andere, die nachweislich besser sind.
00:21:16: Aber die werden nicht angewendet.
00:21:18: Wenn jemand das Glück hat, die zweite Möglichkeit zu erwischen, dann lernt die Person vielleicht mit mehr Spaß, mehr Motivation und natürlich unterstützt auch das Lernen.
00:21:32: Natürlich gibt es auch Menschen, die schon mehrere Sprachen können.
00:21:39: Dann tun sie sich leicht... Ja, sie tun sich dann leicht eine andere Sprache zu lernen.
00:21:44: Und weil Sie schon wissen dass in anderen Sprachen die Grammatik ganz anders sein kann oder sie associieren besser ja das darüber schreibe ich gerade auch in einem Fachartikel.
00:21:56: also diese Fähigkeit Ähnlichkeiten zu erkennen in mehreren Sprachen vielleicht Ähnlichkeit wie ein Wort geschrieben ist aber es wird ein bisschen anders ausgesprochen.
00:22:05: Oder Aussprache ist ähnlich Schriftweise ist verschieden, aber trotzdem diese Fähigkeit, Assoziationen zu finden.
00:22:13: Und das ist natürlich unterschiedlich und es hat auch mit einem Vorwissen zu tun.
00:22:19: also ich habe meiner Kindheit, habe ich Französisch als Zweitesprache gehabt und den Franko-Provinzialischen Dialekt.
00:22:32: da hast du schon mal eine Basis über zwei romanische Sprachen Und dann assoziierst du auch leichter andere Sprachen.
00:22:41: Also wenn du gewohnt bist zu switchen, zu assozieren und so... Das ist ein Faktor dass ich ja auch diesen Lernprozess stark beeinflusst.
00:22:52: Ja okay das heißt wir sagen eine Zweitsprache zu lernen Ist pedagogisch wertvoll hilft im Urlaub auf alle Fälle und hat doch wirklich gute Effekte auf das Gehirn
00:23:03: Im Erwachsenenalter.
00:23:06: Nicht
00:23:06: nur in der Kindheit, hat diese Übersichtsartikel hervorgebracht.
00:23:10: Ja
00:23:11: genau!
00:23:12: Kannst du jetzt irgendwie abmoderieren auf Japanisch?
00:23:18: Ja ich kann auch wieder sehen sagen.
00:23:20: Ja
00:23:21: bitte.
00:23:24: Und danke fürs Zuhören.
00:23:27: Fürs Zuhären weiß ich nicht.
00:23:29: Nein nein, das passt schon.
00:23:30: Arigatou!
00:23:31: Arigatois Danke!
00:23:33: Wunderbar!
00:23:34: Kudasai
00:23:35: heißt mit.
00:23:36: Wie?
00:23:39: Kuda-sai.
00:23:40: Kudassai.
00:23:42: Okay,
00:23:43: ja wunderbar.
00:23:45: Also ich muss auch ständig unter Prüfung bei dir gehen.
00:23:48: Natürlich
00:23:49: du musst gefordert werden.
00:23:50: Entschuldigung
00:23:51: sonst profitiert dein Gehirn nicht.
00:23:56: Wir sagen vielen Dank fürs Zuhören, das war unsere Podcast-Folge zum Zweitsprachenerwerb im Erwachsenenalter.
00:24:04: Und seine Folgen auf die Gehirnstruktur und Funktion!
00:24:09: Wenn du das sagst, danke schön fürs zuhören!
00:24:12: Danke schön, auf Wiedersehen.
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