#63: Muskel trifft Gehirn: Wie Bewegung Gedächtnis und geistige Fitness stärkt
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir sind zurück aus der Sommerpause.
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen heute mit ganz viel Sport, sonst mit wirklich ganz neuen und spannenden Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft!
00:00:11: Bewegung wirkt auf weit mehr als nur Muskeln- und Kreislauf.
00:00:15: unsere Muskeln kommunizieren über Botenstoffe mit dem Gehirn und können da Prozesse beeinflussen, die für Lernen, Gedächtnis und die Gehirngesundheits ganz wichtig sind.
00:00:25: Und wir lernen dieser Folge auch welche Rolle die Intensität beim Sport spielt, warum auch Wochenendsport sinnvoll sein kann und welche Mischung aus Kraft, Ausdauer und Erholung unserem Gehirnen besonders gut tut.
00:00:40: – also als Getrein in eine neue Folge!
00:00:44: Gehirn einfacher Klärz.
00:00:46: Der Podcast für alle mit Köpfchen!
00:00:48: Schön, dass wir uns wieder hören, Manuela nach unserer Sommerpause quasi.
00:00:52: Schön, das du wieder da bist.
00:00:53: Ja schön, dass we uns wieder sehen.
00:00:57: Wir haben schon so oft über Sport gesprochen.
00:00:59: wie beide lieben ja Sport.
00:01:01: Du bist zum Beispiel sehr viel mit dem Rad unterwegs oder natürlich auch auf den Skiern Auf den Langlauf-Skieren, auf den Touren-Ski-Scieren.
00:01:12: Ich liebe zum Beispiel Krafttraining, Tennis spielen.
00:01:14: Wir haben auch schon sehr oft über Sport gesprochen.
00:01:16: Gibt es da eigentlich noch Dinge, über die wir gar nicht gesprochen haben
00:01:19: bzw.,
00:01:19: die neu sind?
00:01:20: Ja!
00:01:21: Es gibt ein paar neue Entdeckungen zum Thema Bewegung und Gehirn.
00:01:26: Zum Beispiel eine, die mich sehr beeindruckt hat ist dass neue sozusagen Kommunikationsvorgänge entdeckt worden sind zwischen Substanzen, die man schon vorher gekannt hat.
00:01:42: Aber man hat ja nicht gewusst dass sie miteinander in der Bildung stehen zum Beispiel das Muskeln mit dem Gehirn sprechen.
00:01:49: sagen wir es jetzt sehr lapidar Muskeln
00:01:52: sprechen mit dem gehirn.
00:01:54: also wie können wir uns das vorstellen?
00:01:56: Ja, wir können uns so vorstellen dass wenn wir Muskelarbeit leisten das sich Botenstoffe bilden in den Muskeln und sie haben einen besonderen Namen Myokine.
00:02:10: Jene von den Hörerinnen und Hörern die meine Bücher genießen haben finden Sie sich schon vor langer Zeit also mein Bewegtich untergehen sagt danke habe ich.
00:02:21: im Jahr ist auch schon davon die Rede drinnen Also können sozusagen Nachrichten verschicken.
00:02:33: Genau und diese Myokine schicken Nachrichten an einen Eiweiß, das wir auch schon lange kennen den Nervenwachstumsfaktor.
00:02:44: Das heißt also früher hat man gewusst Muskel bildet Myokinen Wenn man sich bewegt, entsteht mehr Nervenwachstumfaktor.
00:02:53: Welche dafür notwendig ist um die Nervenzellen zu bilden neue Nerven Zellen zu bauen?
00:03:03: Die Verbindungen unter den Nerven zellen zu stärken etc.
00:03:07: und jetzt weiß man warum auf einmal dieser Prozess des Nervenwachstums Faktors in die Gänge kommt, weil die Myokine dieses Signal schicken.
00:03:17: Also bewegen wir uns... also sprechen die Muskeln über die Myo-Kine mit den Gehirnen welches dann anfängt das Nervenwachstumsfaktor zu produzieren.
00:03:29: Das heißt der Muskel ist jetzt quasi nicht nur da um sich zu bewegen?
00:03:32: Richtig!
00:03:33: Der Muskel is'n nicht nur darum sich zu bewegen sondern eine ganze Menge von Vorgängen im Gehirn auszulösen
00:03:42: Nervenwachstum zum Beispiel.
00:03:45: Aber es gibt auch z.B.
00:03:47: noch eine Substanz, die neu ist und bekannt ist.
00:03:51: Erst im Jahr zwanzig sechsundzwanzig veröffentlicht der Artikel in Nature dieser berühmten Fachzeitschrift und die Forscher haben einen Stoff namens Serpina
00:04:09: Ie.
00:04:12: Sie
00:04:15: haben wie immer ein Mausmodell genommen.
00:04:18: Ein Maus-Modell bedeutet, man macht das Experiment nicht mit Menschen sondern hat genetisch veränderte Mäuse die alle gleich sind.
00:04:30: Also man macht diese Knockout-Mäuse, bei denen man das ganze Genmaterial rausnimmt und dann ist jeder Maus gleich wie die andere.
00:04:39: Und wenn sich alle Bewegungen bewegen – die Mäuser, die in diesem Experiment sind – weiß man welcher Einfluss die Bewegung auf das Mausgeliehen gehabt hat?
00:04:51: Wenn man jetzt verschiedene wilde Stränge an Mäusen hätte….
00:04:57: Das sind unterschiedliche Mäuse!
00:04:58: Genau.
00:04:59: So wie wir auch sehr unterschiedlich sind, wir Menschen.
00:05:02: Wir haben eine Genetik die extrem verschieden ist – auch in der gleichen Familie ja?
00:05:08: Das heißt nicht weil zwei Geschwistern sind dass sie die gleiche Genetika haben.
00:05:12: Die haben auch Unterschiede und bei den Mäusern ist es so man macht ein Mausmodell.
00:05:18: Wie gesagt man nimmt diese Mäuse her, die genetisch verändert sind alle gleich sind.
00:05:23: Eine Gruppe von Mäusen bewegt sich und eine Gruppe vom Mäuser darf sich nicht bewegen.
00:05:28: Und dann schaut man die Unterschiede eben in den Muskel, in den Rotenstoffen, die von den Muskeln ausgeschüttet werden etc.
00:05:39: und jetzt haben die Forscher entdeckt dass wenn sich die Tiere bewegt haben das mehr Serpina-E in der Muske gebildet wurde.
00:05:50: Ja was hat das für Vorteile?
00:05:51: Das
00:05:52: waren Mäuse, genau das wollte ich auch aber noch kurz erwähnen.
00:05:57: Das heißt nicht, dass ein Mäuse-Experiment eins zu eins ein Menschenexperiment sein kann.
00:06:04: Also man macht diese diese Mäuserexperimente weil sie viel leichter zum Durchflüllen sind und aber auch der Unterschied, den genetischen Unterschied zwischen Maus um Mensch klein ist.
00:06:17: also man kann also
00:06:18: wirklich okay
00:06:19: ja genau
00:06:20: wir sieht die Mäusen so ähnlich
00:06:21: Ganz, ganz ähnlich.
00:06:23: Und ja und dieses Serpina Ie ist ganz gut um das Gedächtnis zu unterstützen.
00:06:33: also man werden sich jetzt die Hörerinnen und Hörern fragen wie kann man das Gedechenes bei Meusen untersuchen?
00:06:41: Bei diesen gelveränderten Mäusen
00:06:42: funktioniert das.
00:06:45: Sorry, interessanter.
00:06:47: Weil einer Maus kannst du nicht ein Gedicht auswändig lernen lassen?
00:06:50: Na ja man macht die Experimente mit Labyrinth oder mit einem Wasserlabyrinth.
00:06:57: also wenn sich die Maus den Weg merkt dorthin wo sie hinschwimmen soll weil sie sich auf dieser Plattform im Wassalabyrinth zum Beispiel erholen kann vom Schwimmen und man lässt die Mause einmal schwimmen wenn sie sich praktisch die Form des Labyrinths merkt, wo eben diese Plattform zum Ausrasten vorhanden ist.
00:07:21: Dann weiß man sehr ein gutes Gedächtnis oder ein besseres Gedächnis aus der anderen Maus.
00:07:27: Also ja also das sind zwei Neurungen.
00:07:32: Dass die Myokine mit dem Nervenwachstumfaktor kommunizieren aber auch dass dieses Serpina Ie Bodenstoff auch das Gedächtnis unterstützt und natürlich auch Gedechenis ist auch Nervenwachstumsfaktor.
00:07:50: Das heißt also diese neue Kommunikation unter Bodenstoffen, die war so ja zehn Jahren nicht bekannt.
00:07:57: Okay, also die Maus bewegt sich, die Mause läuft, sie produziert diesen Stoff, dieser Stoff wirkt dann im Gehirn, so kann man das ganz vereinfacht sagen oder?
00:08:05: Genau!
00:08:06: Also es belegt ja eigentlich wieder nur so diese positive Funktion von Sport
00:08:10: Absolut, absolut positiv.
00:08:12: Gibt es da auch irgendwie so Grenzen bei der diese Stoffe produziert werden?
00:08:16: Also wie viel sich die Maus bewegen muss, hat man das auch untersucht?
00:08:20: Das weiß ich jetzt nicht genau.
00:08:22: aber es muss auf jeden Fall eine Anstrengung stattfinden.
00:08:27: Es gibt immer einen Schwellenwert wo man die Bewegungen dann sozusagen als sinnvoll und wirksam anzieht.
00:08:37: Ist es so, dass eine Maus, ich weiß jetzt nicht was die Anstrengung zu einer Maus sein kann?
00:08:42: Aber beim Menschen ist es so das auch bei jedem Menschen diese Anstregnung unterschiedlich ist.
00:08:51: Also wenn ich zum Beispiel im Winter eine Ski-Tour gehe, stehe um halb sechs... na, um halbst sechs bin ich schon am Berg.
00:09:04: Ich stehe um fünf auf, halb sechs bin ich am Berg.
00:09:08: Dann steige ich meine sieben Kilometer mit ungefähr tausend Filmmeterunterschieds.
00:09:14: Das ist für mich relativ normal.
00:09:16: Aber ich sage nicht dass es nicht anstrengend ist aber es ist ohne weiteres gut machbar.
00:09:22: dann bin ich um neun wieder im Homeoffice.
00:09:25: Für einen anderen ist das eine Tagestour, aber es heißt nicht dass für mich nicht gut ist das zu machen und für den anderen schlecht ist wenn ihr es kaum schafft.
00:09:40: Es ist ganz unterschiedlich je nachdem wie man trainiert ist was man an Grundvoraussetzungen hat
00:09:47: etc.,
00:09:48: Ich sage immer, außerhalb der Komfortzone.
00:09:52: Aber
00:09:54: das kämpt man ja vom Sport oder wenn man gemeinsam Sport macht.
00:09:57: es gibt die sportlicheren Menschen, die einfach trainiert sind und generell diese Grundvoraussetzungen, die man mitbekommen hat.
00:10:04: Wir haben auch schon öfter eine Ski-Tour gemacht.
00:10:06: oder wenn zum Beispiel auf den Berg geht jeder hat ein eigenes Tempo quasi, dass gut für einem ist.
00:10:13: Richtig!
00:10:15: Und wenn man beginnt?
00:10:17: Ist dieser Schwellenwert sehr niedrig, das heißt man strengt sich sofort an.
00:10:22: Wenn man aber regelmäßig, sagen wir mal so, Menschen die sich gar nicht bewegen, die jetzt vorhaben nach dem Sommer wenn die Temperaturen ein bisschen besser geworden sind, was zum Glück schon der Fall ist, dass ich sage, jetzt werde ich mich schon mehr bewegen.
00:10:38: Ja beim ersten Mal kann es schon sein, dass wenn sie sieben acht Kilometer guten Schritt spazieren gehen, dann sieht das anstrengend.
00:10:46: Wenn Sie es oft genug machen, ist dieser Schwellenwert wieder ein anderer.
00:10:49: Und dann sollen sie auch darüber gehen weil es so gemeint ist dass wir uns immer ein bisschen anstrengend müssen damit das System nicht abbaut.
00:10:58: Ja
00:10:59: also raus quasi aus der Komfortzone.
00:11:01: aber wenn du jetzt diese Schwelle ansprichst?
00:11:03: Ist es gerade zu diesen Anäropel-Schwelle?
00:11:08: So würde ich nichts sehen!
00:11:09: Also es muss immer anstrendend sein.
00:11:13: An Europa, in meiner Jugend trainiert.
00:11:15: Ich war in einer Leichtathletik-Mannschaft so trainiert, dass es mir nach jedem Training schlecht war.
00:11:23: Das ist sicher nicht optimal und so wird sich heutzutage auch nicht mehr trainiert.
00:11:27: aber es gibt schon die Möglichkeit – Julio, wenn ich mich unterbreche – das man dieses Intervalltraining macht.
00:11:38: Kurz, sehr schnell und dann wieder locker.
00:11:42: Wieder schnell, wieder locker!
00:11:44: Das ist eine gute Möglichkeit die Trainingszeit zu verkürzen.
00:11:48: Also auch quasi so Hit-Training in die Richtung, so high intensity Intervalltraining.
00:11:54: Richtig!
00:11:56: Die heißen jetzt HIT, gell?
00:11:57: Ja, HIT!
00:11:57: Bis beim Parayana haben sie eine Intervalle Training.
00:12:03: Und Sie ja getraiding
00:12:05: oder?
00:12:07: Ich gehe sehr oft ins Hit-Training auch, zumindest zwei Mal in der Woche.
00:12:11: ich liebe das.
00:12:12: Das ist eine Einheit von fünf und fünftig Minuten.
00:12:16: Du hast fünf und ein halb Minuten auf dem Laufband, wobei du relativ langsam startest.
00:12:21: eine Minute, dann eine Minute wirklich schnell.
00:12:23: Eine Minute eher wieder langsamer, eine Minute richtig schnell, eine minute langsame und eine halbe Minute so schnell du kannst.
00:12:29: Und da laufe ich wirklich zwanzig Keimhaar am Schluss.
00:12:32: Dreißig Sekunden!
00:12:32: Wahnsinn!
00:12:33: Sehr gut!
00:12:34: Dann
00:12:34: geht es weiter zum Skiargometer.
00:12:36: Kennst du das?
00:12:37: Also runterziehen quasi... rechts und links runterziehen, dann mit dem Bauch nach tauchen.
00:12:44: Auch eine Minute langsam, eine Minute schnelles gleiche Prinzip.
00:12:47: Dann wechselst du zur Kraftstation, zur Bench quasi wo du fünfundhalb Minuten Kraftübungen machst, jeweils eine Minute.
00:12:54: Am Schluss gibt es einen sogenannten Finisher, eine halbe Minute, eine Übung zum Beispiel Knie hochheben, halbe Minute so schnell du kannst!
00:13:04: Und dieses Training dauert fünfundfünfzig Minuten Und du gehst als der glücklichste Mensch überhaupt raus, bis total K.O.
00:13:13: natürlich, weil es richtig anstrengend ist, weil dich dieses Training total an deine Grenzen bringt.
00:13:18: Aber es geht, weil du dazwischen wieder ein bisschen runter fährst quasi!
00:13:22: Ich denke das ist sehr, sehr wirksam.
00:13:25: Ja?
00:13:25: Ich bin kein Fitnesscenter-Mensch.
00:13:29: Leider gab's das...
00:13:30: Fitnesscentermensch?!
00:13:31: Ich öde mich furchtbar an.
00:13:34: Deswegen gehe ich lieber zehn Stunden Radfahren.
00:13:38: Ich mache lieber Langdistanzen, ich bin ein ausdauer Mensch eher.
00:13:43: und diese Art des Trainings obwohl sie sicher wertvoll wäre für mich Also musste ich mich richtig überwinden, sie zu machen.
00:13:55: Zumal ich doch diese traumatischen Erlebnisse von meiner Jugend habe, von unserem Trainer, der uns an Erobe eröffnet hat.
00:14:02: Ja, und schlecht
00:14:03: war dann immer danach.
00:14:05: Aber hat diese Trainingsmethode, dieser Trainingarzt – du sagst, du gehst lange Radfahren?
00:14:11: Ich gehe zum Beispiel ins Hit-Training eine Auswirkung auf die Produktion Serpina Ie und auf die Myokine?
00:14:20: Also ich muss sagen, ich bin keine Bewegungswissenschaftlerin.
00:14:25: Ich befasse mich ehrlich gesagt nicht mit diesen Details aber ich habe so mich festgestellt und das schon seit vielen Jahren dass diese Art von Training mir sehr liegt und ich mich sehr fit fühle.
00:14:40: dabei Sagen wir so ein Ausdauertraining, wo ich meine hundert Kilometer Rad... Wo ich meine Hundert Radkilometer fahre an einem Tag.
00:14:53: Und das zum Beispiel zwei Tage in der Woche sehr intensiv.
00:14:56: Das Wochenende verbringe ich jetzt den ganzen Sommer am Rad aus.
00:15:00: Ich bin im Auswahn auf eine Konferenz.
00:15:02: Also es gibt mal was, ich fühle mich topfit und ... Und ja, also jeder soll es auch ein bisschen für sich entscheiden.
00:15:11: Ja was ihr ihm liegt und ich habe aber auch festgestellt Es gibt da ganz viele Moden in diesem Bereich.
00:15:19: Einmal ist die Mode dann ist der andere Mode.
00:15:22: Jeder macht damit, jeder macht dort mit.
00:15:26: Ich denke Bewegung soll nicht eine Modessache sein sondern Teil unseres Alltags.
00:15:32: Damit wir uns wohl fühlen, damit wir zum Beispiel auch psychisch stabil sind.
00:15:37: Du sagst, du fühlst dich glücklich wenn du dir nach den vor fünfzehn Minuten raus gehst.
00:15:42: Du hast sicher Serotoninausschuldung und so weiter und so fort.
00:15:47: also ich sage nicht endorphine weil die endorphinen schüttelt man aus extreme Situationen hat, zum Beispiel Ultrarennen oder solche Sachen.
00:15:56: Und dass wirklich
00:15:56: das im Leben oder Tod geht?
00:15:58: Genau richtig, die Weinen und Lachen.
00:16:02: Dann schüttet man in Dorfine aus.
00:16:04: dieses Glücks dieser Runners High was man bezeichnet ist sicher endorphine bedingt und das kommt nicht nach so einem Training, es kommt nur wenn du jetzt was ich zwanzig Stunden läufst.
00:16:19: Du bist schon so am Limit her dass du nimmer kannst und dann unterstützt dich das Gehirn mit eigenen Opioiden Und das sind eben diese endorphine Arbeit.
00:16:29: trotzdem, also auch bei dir nach diesem sehr intensiven Training.
00:16:33: In der Waldtraining ist das Gehirn bestimmt ein bisschen auf Drogen und auf gute Drogen.
00:16:42: Und deswegen schüsst du dich so wohl und du bist ausgeglichen, du bist zufrieden.
00:16:46: Vielleicht bist du sogar glücklich und fühlst dich mit deinem Körper ein.
00:16:52: Das sind lauter super ... Man ist
00:16:53: stolz auf sich auch!
00:16:55: Das
00:16:55: macht es auch aus.
00:16:57: Sicher ganz genau.
00:16:59: Das
00:16:59: Besondere bei diesem Hit-Training ist ja auch noch, das ist komplett dunkel.
00:17:04: Es gibt so dunte Lichter
00:17:05: wie in einer Disco quasi und dazu gibt es
00:17:06: so richtige
00:17:08: House-Bom-Bomb Music.
00:17:10: Und das ist halt auch motivierend!
00:17:16: Aber jetzt sagst du, jeder soll so ein bisschen seinen Sport finden der einem Spaß macht und dann macht man das auch für dich lange.
00:17:22: Man profitiert von jedem Sport.
00:17:24: ich habe jetzt auch wieder angefangen viel Tennis zu spielen aber ein Leistungsmäßig gespielt bis achtzehn.
00:17:28: Das macht einfach wieder total viel Spaß.
00:17:32: Es gibt ja auch viele Menschen, die jetzt nur am Wochenende Sport machen zum Beispiel weil es eine Woche Stressig ist.
00:17:39: Reicht das damit das Gehirn profitiert?
00:17:42: Ja also wenn man am Wochenend der Bewegung macht dann ist man so genannte Weekend Warrior.
00:17:48: Da zähle ich mich zu denen.
00:17:51: Nett im Begriff!
00:17:53: Die eigentlich auch viel zu viel sitzen.
00:17:56: Ich habe jetzt den ganzen Sommer eigentlich schon letzte halbe Jahr viel zu viel am Schreibtisch arbeiten müssen, wollen aber auch.
00:18:07: Also ich schreibe jetzt da mehrere Fachartikel und ja... Ich muss sitzen bleiben weil das eine Flow-Arbeit ist.
00:18:14: Du kannst nicht sagen, ich gehe jetzt kurz raus, komme zurück und habe den Kopf ausgelüftet dann bin ich dann komplett raus aus der Arbeit.
00:18:21: also ich muss das aussitzen.
00:18:25: Und jetzt ist es so, dass diese Weekendwarrior auch untersucht worden sind.
00:18:31: Es gibt im Jahr ... Ist im Jahr... ...'siehundzwanzig eine interessante Untersuchung rausgekommen und zwar die sagt, dass die ... Also mit seventy-fünfundsebten tausenden Menschen in Vulgens, die haben ein Gerät oder Geräte getragen, die ihre körperliche Aktivität aufgezeichnet haben.
00:18:54: Und es ist herausgekommen, dass es sehr günstige Zusammenhänge gibt mit der späteren Gehirngesundheit von Menschen.
00:19:07: Und zwar diese kompakte Bewegung und schützt vor Schlaganfall, vor Demenz, vor Parkinson.
00:19:18: also Menschen die ein paar Jahre sozusagen diese Wochenende, intensive Woche in der Bewegung gemacht haben.
00:19:27: Sind besser geschützt eben von Schlaganfall, Demenz, Parkinson aber auch Depressionen.
00:19:33: und Depression ist eine Krankheit die auch im Alter oft auftritt.
00:19:37: man führt sie darauf zurück dass man sagt ja der Mensch verliert ein bisschen auch den Sinn seines Lebens er geht nicht mehr arbeiten hat nicht mehr die Bestätigung usw.
00:19:50: Stimmt auch.
00:19:53: Aber wenn der Mensch sein Gehirn mit Bewegung nicht pflegt, dann kommt er in diesen depressiven Modus hinein bei dem diese Dinge alle auffällig werden und wo er mehr Zeit hat um man diese Dinge zu denken.
00:20:09: Wenn jemand sich ständig bewegt oder so was, dann denkt er weniger dran.
00:20:14: Und es ist ja so eine Wanderung am Wochenende, eine Radturm-Wochendende oder Stand Up Paddling kann auch richtig anstecken sein.
00:20:22: Richtig!
00:20:22: Auf der Trau und zum Beispiel gemeinsam mit Freunden da kommt ja auch wieder diese soziale Aspekt dazu die einfach gut tut.
00:20:28: Ja bestimmt ganz bestimmt also.
00:20:33: das war nämlich auch ein Artikel in Nature.
00:20:37: also sagen wir's so bevor ich gar keine Bewegungen... Also wenn ich unter der Woche keine Bewegung machen kann Dann soll ich wirklich diese intensive Bewegung am Wochenende machen.
00:20:48: Und oft sagen die Leute, ja, ich komme nicht dazu!
00:20:50: Ja man muss Abstriche machen.
00:20:55: Ich mache es auch.
00:20:56: manchmal würden mich Freunde einladen für einen ganzen Tag Geburtstagfeier Ja, umstehe ich früher mal von einer Stunde
00:21:06: Sport zum Beispiel oder halt was längeres natürlich.
00:21:10: Ich muss meinen Programm absolvieren weil sonst ist es so.
00:21:13: ein Wochenende mache ich einen Sport wegen dieser Angelegenheit das nächste Wochenende habe eine Kulturveranstaltung dann komme ich nie dazu.
00:21:22: und man muss wie gesagt wenn man nicht für alles Zeit hat weil man noch berufstätig ist muss man eben wie du sagst die Prioritäten setzen.
00:21:32: Wenn ich nicht im Kopf fit bin, dann macht man die Arbeit keinen Spaß und so möglich werde ich aggressiv.
00:21:39: Also ... Man kommt da nicht aus.
00:21:42: Und wenn wir die Leute sagen ja mit dir kann man überhaupt nichts mehr rechnen, sage ich ja, ich muss mich schützen von diesen Alterserscheinungen in denen ich konsequent mein Sportprogramm mache?
00:21:54: Ich glaube, wir beide sind da ein bisschen extrem, was Sport angeht.
00:21:59: Wir lieben Sport, wir kommen aus dem Leistungssportbereich.
00:22:02: Du bist so aktiv!
00:22:04: Aber es ist ja wirklich so... Jeder Sport ist besser als kein Sport.
00:22:08: Jede Minute Sport ist bessere als keinen Sport.
00:22:10: Ich könnte nicht ohne Sport.
00:22:13: Mir geht's damit einfach auch viel besser.
00:22:15: Ich werde auch umrunden wie du wenn ich keinen Sport habe, wenn ich mal verletzt bin oder krank bin.
00:22:20: Jetzt haben wir über die verschiedensten Sportarten gesprochen.
00:22:22: Gibt es jetzt eine Sportart, bei der du sagst das ist die allerbeste für das Gehirn?
00:22:30: Ja, also sagen wir so.
00:22:32: Jeder sollte es machen was auch ein bisschen Spaß macht.
00:22:37: Ideal ist das wenn man einen Bündel macht an allen Bewegungen.
00:22:43: Also multimodale sportliche Aktivität.
00:22:49: Also Abwechslungsreise?
00:22:50: Ausdauertraining
00:22:52: ist natürlich gut!
00:22:53: Das weiß man für Herz und Kreislauf.
00:22:55: Krafttraining baut Muskelmasse auf.
00:22:58: Muskelmasse, wenn sie da ist, ist sie ein Organ welches diese Botenstoße schickt.
00:23:06: Bei anderen Sportarten kommen zum Beispiel Gleichgewicht, Koordination etc.
00:23:11: dazu.
00:23:12: also man sollte eigentlich immer mischen, wenn es geht.
00:23:17: Also ich schaffs nicht das Mischen weil ich einfach nicht die Zeit hab.
00:23:23: Und vor allem, weil ich so ein Fitness-Training ... Fitnesscentermuskel bin und ich eben diese ...
00:23:30: Ich nehm den mal mit!
00:23:32: Diese ganzen Krafttraining machen könnte.
00:23:35: Ich habe mal auch zu Hause schon ein paar Geräte gekauft.
00:23:38: Jaa!
00:23:38: Ich war es ja auch nicht benutzt.
00:23:40: Ich hab sie wieder verkauft.
00:23:42: Na wirklich?
00:23:44: Abanoela...
00:23:46: Nein nein nein.
00:23:47: Auf jeden Fall Ein bunter Mix hilft immer.
00:23:53: Okay, ich gehe heute zum Beispiel Kreuzheben, deadliften.
00:23:56: Sechzig Kilo schaffe ich, morgen Dennis spielen über Magen Inlandsketen.
00:24:01: ein bisschen Abwechslung ist schön tut dem Körper gut macht das Ganze auch nicht langweilig.
00:24:07: so kann man es ja auch sagen.
00:24:09: abwechseln abwechselung ist toll macht das ganze aufregend.
00:24:13: wenn wir jetzt unseren Hörerinnen und Hörern so konkrete drei Punkte mitgeben wollen
00:24:20: Welche
00:24:20: drei Punkte wären das?
00:24:22: Ja, was meinst du?
00:24:23: Ich nehme das mit diesem Mix auf alle Fälle.
00:24:26: Einerseits wie Du gesagt hast Ausdauergut für Herzkreislauf natürlich Muskeltraining Krafttraining als gut um diese Botenstoffe auszuschicken ans Gehirn.
00:24:36: Weißt du noch etwas?
00:24:37: Ja, noch etwas.
00:24:39: Du hast vorhin gefragt zubezüglich Anstrengung und so weiter.
00:24:43: Vielleicht etwas was wir jetzt den Hörerinnen und Hörern mitgeben sollen ist das wenn sie am nächsten Tag eine Muskelkarte haben dass das ganz was Gutes ist.
00:24:55: Warum?
00:24:57: Ich freu mich auch immer, wenn ich einen Muskelkater habe aber warum ist ein muskelkatter was Feines?
00:25:02: Also ein muselkater ist das Ergebnis von einem sehr starken Training und da wird Laktat ausgeschüttet und Laktate wird gemessen bei den Sportlern etc.
00:25:18: Und man hatte immer gemeint Ja, unangenehme Nebenerscheinung vom Starkentraining.
00:25:26: Jetzt weiß man aber und das möchte ich noch unserem Publikum mitgeben.
00:25:33: Vaktat ist eigentlich – und es ist eine neue Entdeckung gewesen – ein Brennstoff auch für unseren Gehirnsstoßwechsel.
00:25:46: Also unser Gehirn braucht das?
00:25:48: Ja
00:25:48: genau!
00:25:49: Genau, also das Gehirn kann besser arbeiten und gut arbeiten wenn auch ein bisschen Brennstoff vom Laktat kommt.
00:25:56: Okay
00:25:57: was macht das Geirn dann besser mit diesem Brennstoff-Laktat?
00:26:00: Naja jegliche Kommunikation zum Beispiel unter Nervenzahlen und ja all das was nämlich Energie braucht kann mit diesem Brennstoff versorgt werden.
00:26:14: hat man damit nicht gerechnet.
00:26:15: Spannend!
00:26:16: Man hat das immer nur in den Muskeln gesehen und jetzt weiß man, Laktat ist auch gut fürs Gehirn.
00:26:22: also wenn es mal weh tut, das möchte ich dem Publikum mitgeben Wenn's mal wehtut, wenn wir geschnauft haben, wenn am nächsten Tag kaum vom Bett runter kommen weil uns alles wehtutt soll man das auch als positiv ansehen.
00:26:36: Ich habe
00:26:36: jetzt drei Tage fast nicht gehen können weil ich seine Muskelkater gehabt hab in den Oberschenkel.
00:26:41: Von
00:26:43: diesem Intensiv-Training?
00:26:45: Ja,
00:26:45: genau vom Vietraining.
00:26:46: Es war voll Bodyworkout und ja... Ich bin an meine Grenzen gegangen!
00:26:51: Und
00:26:51: es soll anstrengend sein haben wir heute auch gesprochen.
00:26:54: Auch ein Erkenntnis.
00:26:54: Genau, soll an strengen sein.
00:26:56: Und ich glaube diese Obererkenntnis dieser Podcastfolge ist einfach so dass die Muskeln kommunizieren mit dem Gehirn.
00:27:02: Kann man das so sagen?
00:27:03: Genau, richtig.
00:27:05: Und da kommen wir immer wieder zurück auf ein Thema von mir, das eigentlich ein Leitthema meiner Forschungsarbeit ist.
00:27:13: Dass Körper und Geist im Verbindung miteinander stehen.
00:27:17: Also die Römer haben schon gesagt einen gesunden Geist in einem gesunden Körper.
00:27:22: Sie haben das aber nicht so gemeint.
00:27:23: Sie haben gemeinte man möge zu den Göttern beten dass sie einer einen gesunde Geist und einen gesunten Körper schenken.
00:27:32: Aber letztendlich ist es wirklich so, habe ich einen gesunden Körper.
00:27:36: Habe auch ein gesundes Gehirn.
00:27:38: und diese Einheit also Muskel umgehieren das ist das Neue was jetzt die letzten paar Jahre rausgekommen ist.
00:27:46: Sehr spannend!
00:27:47: Manuela dann sage ich danke für deine Informationen.
00:27:51: Sehr gerne.
00:27:52: Und ihr habt gesagt wir bewegen uns jetzt.
00:27:54: So das
00:27:54: Gespräch?
00:27:55: Ja
00:27:55: genau, jetzt gehts los.
00:27:58: Bewegung ist also weit mehr als Training für Muskeln und Kreislauf.
00:28:03: Sie ist auch ein Training fürs Gehirn, und dafür muss es nicht immer das perfekte Sportprogramm sein und vor allem auch nicht jeden Tag.
00:28:11: Jede Bewegung zählt!
00:28:12: Und wir haben euch die wichtigsten Infos in einer Grafik zusammengefasst – haben das versucht?
00:28:18: Die findet ihr auf unserer Instagram-Seite ganz einfach unter gehirn einfach erklärt.
00:28:23: Also Abwechslung tut's gut, Erholung gehört genauso dazu.
00:28:27: Die wichtigste Botschaft also Hauptsache wir bleiben in Bewegung!
Neuer Kommentar